Zuweisung einer Ehewohnung

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Meine Frage:

 

Ich bin noch verheiratet, das Scheidungsjahr war im Oktober 2010 vorbei. Der Scheidungstermin scheiterte an der Nichtmitarbeit meiner Noch-Ehefrau.
 
Sie hat eine Tochter, welche aber nicht mein Kind ist.
 
Ich habe vor der Ehe ein Haus gekauft,ich bin der Alleineigentümer. Währen der Trennung haben wir uns das Haus geteilt. Ich wohnte oben, sie unten. Nun habe ich eine neue Freudin, und auch Nachwuchs ist unterwegs.
 
Ich bin noch bin 30.9.11 im Ausland tätig.
 
Das Haus ist aber nun schon durch meine Frau total verwohnt.
(Totalrenovierung nötig)
 
Sie macht aber auch keine Anstalten auszuziehen, oder sich etwas neues zu
suchen.
 
Habe ich nun eine Chance, mein Haus, alleine mit meiner neuen Freudin zu
bewohnen? Mit dem nachwuchs, brauche ich eine große wohnung. Das Haus wäre dafür ja ideal.
 
Sie bekommt von mir keinen Unterhalt, da ich zu wenig verdiene und zu viele Verbindlichkeiten habe. Was kann ich tun?
 
Denn eine zusätzliche große Wohnung werde ich mir nicht leisten können.
(Name des ratsuchenden liegt uns vor)
 

Antwort von Herrn Rechtanwalt Hüttemann:

 

Sehr geehrter Ratsuchender,
 
vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt Stellung nehme.
 
Grundsätzlich haben Sie gute Aussichten, dass Ihnen die Wohnung zugewiesen wird. Eine Zuweisung der in Ihrem Alleineigentum stehenden Ehewohnung an Ihre Frau nach Ablauf der Trennungsjahres und anlässlich der Scheidung wäre nur ganz ausnahmsweise und nur dann möglich, wenn eine unbillige Härte vorliegen würde.
  
Ihre Frau könnte nach § 1568a BGB verlangen, dass Sie ihr die Ehewohnung überlassen, wenn sie auf deren Nutzung unter Berücksichtigung des Wohls der im Haushalt
lebenden Kinder und Ihrer beider Lebensverhältnisse in stärkerem Maße angewiesen wäre als Sie, oder wenn die Überlassung aus anderen Gründen der Billigkeit entsprechen würde. Diese Voraussetzungen liegen schon nicht vor, wenn das Kind nicht Ihres ist. 
 
Auch für sonstige Umstände, die eine unbillige Härte begründen könnten, haben Sie nichts vorgetragen.
 
Ich hoffe, Ihnen einen angemessenen Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.
 
Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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