Wie sich Vermieter vor Mietnomaden schützen können

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Es ist der Albtraum jedes Vermieters, dass er an Mietnomaden geraten könnte und dadurch beträchtlichen finanziellen Schaden erleiden könnte. Eine richtige Horrorvorstellung, für alle die, die das noch nicht erlebt haben und eine bittere Erfahrung für die Vermieter, die eigene Erfahrung mit Mietnomaden haben.

Wie schützt man sich vor Mietnomaden?

Wer nicht gleich eine Mietausfallversicherung abschließen möchte, kann es erst mit eigenen Mitteln versuchen, sich vor Mietnomaden zu schützen. Dabei ist es wichtig, so viel wie möglich über den möglichen zukünftigen Mieter zu erfahren.
Das geht am einfachsten, wenn sich der Vermieter den Personalausweis oder Reisepass zeigen lässt und sich Namen und jetzigen Wohnort vorsorglich notiert. Die Festnetznummer, falls vorhanden, sollte erfragt werden und er sollte sich nicht davor scheuen, sich vom zukünftigen Mieter aktuelle Gehaltsnachweise zeigen zu lassen. Ein wirksames Mittel, das vor Mietnomaden schützen kann, sind sogenannte Mietschuldenfreiheitsbescheinigungen vom Vorvermieter. Erstens zeugt das von Seriosität und zweitens kann auch Kontakt mit dem Vorvermieter aufgenommen werden, um Erkundigungen einzuziehen.

 

Auch das Verlangen einer Selbstauskunft und die Einholung der Schufa sind heute übliche Methoden, um sich vor Mietnomaden zu schützen. Die Mietkaution sollte grundsätzlich vor der Übergabe des Schlüssels verlangt werden.

Zusätzlich kann der Name des Mieters in Suchmaschinen im Internet eingegeben werden. Mittlerweile existieren bereits Listen über bekannte Mietnomaden.

Die Mietnomadenversicherung

Der Mietkautionsbund bietet Vermietern, die eine Bürgschaft vom Mietkautionsbund akzeptieren, eine Möglichkeit, einer Versicherung abzuschließen. Die Versicherungssummen sind frei wählbar von 5.000, 10.000 bis 15.000 Euro. Die Versicherung greift immer dann, wenn der Mieter einen Schaden verursacht hat, der sich über die Mietkautionsbürgschaft nicht abdecken lässt. Der Mietkautionsbund arbeitet zu diesem Zweck mit der R+V-Versicherung zusammen.

 

Die Prämien sind im Verhältnis zu dem Schaden, den ein Mietnomade anrichten kann, preiswert und können außerdem steuerlich geltend gemacht werden im Rahmen der Werbungskosten für Vermietung und Verpachtung. An dieser Stelle sollten Vermieter nicht sparen, zumal alternativ ein Teil dieser Versicherungsprämie auf die Mieter umgelegt werden könnte.

Weitere Informationen zum Thema Mietnomaden finden Sie hier:

http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/mietnomaden.htm
http://wirtschaft.t-online.de/mietrecht-versicherung-schuetzt-vor-mietnomaden/id_16100086/index

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