Vermögenswirksame Leistungen

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Vermögenswirksame Leistungen – das ist ein Geldgeschenk vom Arbeitgeber, mit dem Arbeitnehmer, die das bekommen, clever sparen können. Doch bei Weitem nicht jeder Arbeitnehmer nutzt diese Möglichkeit. So ein Sparvertrag kann sich aber immer lohnen. Jeden Monat spendiert der Arbeitgeber zwischen mindestens 6,45 Euro und 40 Euro und außerdem haben alle Sparer von vermögenswirksamen Leistungen noch die Möglichkeit staatliche Förderung zu bekommen.
Hier sei kurz erklärt, wie das Ganze funktioniert, welche Anlagemöglichkeiten der Arbeitnehmer letztlich hat und wie sie an die staatlichen Zulagen gelangen können.

Um die vermögenswirksamen Leistungen, die kurz VL genannt werden zu bekommen, muss ein Arbeitnehmer nicht viel tun, aus dem Tarifvertrag kann entnommen werden, ob VL gezahlt werden und wie hoch die monatliche Zahlung für den Einzelnen ist. Danach kann ein passender Sparvertrag abgeschlossen werden und der Chef zahlt jeden Monat, doch nicht nur daher kommt das zusätzliche Geld, auch der Staat beteiligt sich mit Zuschüssen an dieser Sparform.

Anspruch auf die VL haben viele Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Soldaten und Auszubildende, allerdings in der Regel erst nach Ablauf der Probezeit. Für Teilzeitbeschäftigte gelten Sonderregelungen, sie bekommen VL anteilig in einem prozentualen Verhältnis zu ihrer monatlichen Arbeitszeit. Freie Mitarbeiter hingegen und Selbstständige sowie Rentner bekommen keine VL.
Bei den VL-Sparplänen gibt es eine Reihe von Anlageformen, in die das Geld vom Arbeitgeber eingezahlt werden kann. Die ertragsreichsten Sparformen sind:

Eine Kopie des Sparplans muss beim Arbeitgeber eingereicht werden. Der überweist dann jeden Monat die Sparrate direkt auf den Sparvertrag, der dann sechs Jahre laufen muss und anschließend noch eine Sperrfrist von maximal einem Jahr hat. Erst im Anschluss kann der Arbeitnehmer über sein Vermögen aus dem Sparvertrag verfügen.

Arbeitnehmer, die sich für einen Bausparvertrag, einen Aktienfonds oder die Tilgung eines Bauspardarlehens entscheiden, können auch auf staatliche Förderung hoffen, die sich Arbeitnehmersparzulage nennt. Allerdings ist die Arbeitnehmersparzulage an bestimmte Bedingungen gebunden. Das Einkommen darf während der Ansparphase nicht höher als 17.900 Euro bei Ledigen und 35.800 Euro bei Verheirateten sein. Trifft das zu, zahlt der Staat dem Sparer bei Aktienfondssparplänen 18 Prozent auf die Einzahlungen im Jahr bis zu maximal 400 Euro, also höchstens 72 Euro. Für Bausparer liegt die Förderung bei 9 Prozent für maximal 470 Euro, das entspricht 43 Euro in jedem Jahr. Hier gibt es dann zusätzlich noch die Wohnungsbauprämie.

Der Arbeitnehmer, der die Arbeitnehmersparzulage bekommen möchte, muss diese in jedem Jahr zusammen mit seiner Einkommenssteuererklärung beim zuständigen Finanzamt beantragen. Dafür muss eine Bescheinigung des Geldinstituts, bei dem der Sparvertrag läuft, eingereicht werden. Die Fördersumme zahlt das Finanzamt, vorausgesetzt der Anspruch besteht auch, nach Ablauf der siebenjährigen Sperrfrist direkt in den Sparvertrag ein.

Es gibt einige VL-Sparformen für die monatliche Mindestanlagesummen gelten. Bei Bausparverträgen sind das in der Regel zwischen 14 und 40 Euro, bei Aktienfondssparplänen meist 34 Euro. Sollte der Arbeitgeber einen geringeren Betrag zahlen, muss der Arbeitnehmer den Betrag mit seinem eigenen Lohn aufstocken. Das ist auch Jedem zu empfehlen. Bis auf die betriebliche Altersvorsorge sind alle VL-Sparmöglichkeiten steuer- und sozialabgabepflichtig.

Verschenken Sie kein Geld, beginnen Sie mit dem Vermögensaufbau und beteiligen Sie ihren Arbeitgeber daran.

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