Auto: Leasing im Vergleich zum Kauf auf Kredit

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Ob für das neue Auto ein Autokredit oder ein Leasing in Frage kommen, vor diesem Problem stehen viele Verbraucher. Diese Frage kann auch pauschal nicht beantwortet werden, weil sich die Konditionen sowohl im Bereich der Kreditfinanzierung als auch beim Leasing zum einen bei den Anbietern und zum anderen auch noch in den Modellen unterscheiden. Welches letzten Endes die bessere Variante ist, kann nur nach einer genauen Kalkulation gesagt werden, in die alle wichtigen Daten einfließen müssen. Grundsätzlich ist dem Verbraucher zu empfehlen, sich bei dem Fahrzeughändler für beide Varianten von einem bestimmten Modell jeweils ein Leasing und ein Finanzierungsangebot vorlegen zu lassen. Erst dann lassen sich die Vor- und die Nachteile und die Kosten genau abschätzen.

 

Vergleich Finanzierung und Ratenkredit

Ein wesentlicher Unterschied an sich besteht darin, dass bei einem auf Kredit finanzierten Auto das Fahrzeug auf Raten gekauft und nicht nur gemietet wird. Nach Ablauf des Kreditvertrages wird der Käufer auch Besitzer des Fahrzeuges. Beim Leasing hingegen wird man kein Besitzer, man ist Mieter und zahlt mit der Leasingrate letztlich die Miete für das Auto, das ist eventuell vergleichbar mit einer Mietwohnung.

Während der Leasingzeit hat der Leasingnehmer Pflichten wie ein Eigentümer. Beim Kauf des Autos über einen Kredit besteht noch Verhandlungsspielraum für den Käufer, wenn es um Rabatte oder Zugaben geht, was es beim Leasing nicht gibt. Allerdings bieten viele Leasinggesellschaften auch Aktionen, in denen Nachlässe auf das Fahrzeug eingeräumt werden, die allerdings für den Leasingnehmer nicht nachvollziehbar sind.

 

Wertverlust beim Fahrzeug

Bei den Betrachtungen zum Kauf über Finanzierung oder zum Leasing darf allerdings der Faktor Wertverlust nicht außen vor gelassen werden. Der Wertverlust eines Fahrzeuges beginnt bereits mit der Zulassung, ohne dass das Fahrzeug bereits einen Kilometer gefahren ist. Beim Kauf über Kredit hat einzig und allein der Kunde den Wertverlust zu tragen, beim Leasing spielt das nur bei einem sogenannten Restwertvertrag eine Rolle. Für das Leasing spricht, das das Fahrzeug nicht vollständig abgezahlt werden muss.

Das zum Beispiel wenn das Leasing nur über maximal drei Jahre läuft, der Kunde immer wieder ein neues Fahrzeug, mit neuer Technica fahren kann. All die Folgekosten für Durchsichten, Werkstatt und Reparaturen die Autokäufer bei einer Finanzierung einplanen müssen, werden dem Leasingnehmer nicht entstehen. In dem Moment, wo ein Auto anfängt, Geld zu kosten, gibt er das Fahrzeug an den Händler zurück.

 

Kilometerleasing

Den größten Trumpf bietet das Leasing allerdings dann, wenn man sich für das sogenannte Kilometerleasing entschließt. Mit einer Leasingsonderzahlung, die vergleichbar mit der Anzahlung bei einer Finanzierung ist, lassen sich die monatlichen Leasingraten extrem niedrig halten. Für Kleinwagen, also den Zweitwagen für die Ehefrau kann durchaus eine Leasingrate von 50,00 Euro ausreichen, die fällt im Haushaltsbudget kaum auf. Auch beim Leasing gibt es bei den Händlern mittlerweile viele interessante Aktionen, so werden zum Beispiel Garantien über die gesamte Laufzeit übernommen, die Versicherungsprämien mit gezahlt oder auch Tankgutscheine vergeben. Hält sich der Leasingnehmer dann an die vereinbarte Kilometerleistung, muss er am Ende der Leasingzeit, wenn er das Fahrzeug sorgsam und pfleglich behandelt hat, nicht mit größeren Ausgaben rechnen.

 

Probleme beim Leasing

Ein Problem kann entstehen, wenn mit einem Leasingfahrzeug ein Restwertvertrag besteht und dieses Fahrzeug während der Leasingzeit in einen Unfall verwickelt war. Dann können für den Leasingnehmer Kosten entstehen, deren Größenordnung sein Budget sprengt, das ist insbesondere beim Restwertleasing der Fall. Gerade das Restwertleasing birgt ein gewisses Risiko. Zwar haben alle Händler entsprechende Restwerttabellen, die als Richtschnur zu betrachten sind, doch wird häufig, um die Rate klein zu halten, der Restwert zu hoch angesetzt.

Das hat während der Leasingzeit den Vorteil der kleineren Rate, aber nach Ablauf des Leasings ist das Fahrzeug, welches von einem unabhängigen Gutachter bewertet wird, hat nicht den Restwert, dem die Berechnungen im Leasingvertrag zugrunde liegen. Das führt oft zu Auseinandersetzungen zwischen Autohändler und Leasingnehmer oder zwischen dem Leasingnehmer und der Leasinggesellschaft. Wer sich beim Leasing für einen Restwertvertrag entschließt, sollte den Restwert immer an der unteren Grenze kalkulieren lassen, um böse Überraschungen am Ende der Leasingzeit zu vermeiden.

 

Leasing bei Privatkunden

Nach wie vor führt das Autoleasing bei den privaten Autokäufern in Deutschland eher ein Schattendasein. Nur etwas 20 Prozent der Leasingverträge werden von Privatkunden abgeschlossen. Für Unternehmen rechnet sich das Leasing von selbst, schon alleine deswegen, weil die Leasingraten steuerlich geltend gemacht werden können.

——— Mehr Tipps und Informationen zum Autokauf finden Sie hier: Geld sparen beim Autokauf

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