Staatliche Bausparförderungen

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Das Bausparen hat in Deutschland eine Tradition von nicht einmal 100 Jahren, die heutige Wüstenrot AG war im Jahr 1924 Deutschlands erste Bausparkasse. Die Grundidee des Bausparens ist ganz simpel, die Bausparer schließen einen Bausparvertrag und zahlen einen Teil der Kosten, die beim Erwerb der Immobilie entstehen, werden über monatliche Raten in einen großen Topf ein, daraus bekommen die Bausparer, deren Vertrag zuteilungsreif ist, wiederum ihr Bauspardarlehen. Das Bausparen basiert also in gewisser Weise auf einem Solidarprinzip.

75 Prozent der Bausparer geben an, dass die Förderung des Bausparens mit staatlichen Wohnungsbauprämien für sie ein wichtiger Grund sei, einen Bausparvertrag abzuschließen. So beteiligt sich der Staat durch die Zahlung von Prämien an den Sparvorhaben der Bausparer.

Neben der Wohnungsbauprämie können Arbeitnehmer außerdem noch Arbeitnehmersparzulage auf ihre vermögenswirksamen Leistungen beantragen, die ebenfalls in einen Bausparvertrag eingezahlt werden können. Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, und der entsprechende Betrag angespart, bekommen die Bausparer von der Bausparkasse die Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Guthaben als Bauspardarlehen zu besonders günstigen Konditionen gewährt.

 

Die staatliche Förderung über die Wohnungsbauprämie ist allerdings an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden. Das sind 25.600 Euro für Singles und 51.200 Euro für Ehepaare, wenn diese sich gemeinsam steuerlich veranlagen lassen. Dabei beziehen sich die genannten Beträge auf das zu versteuernde Einkommen, das tatsächliche Einkommen kann also wesentlich höher sein. Leben im Haushalt gemeinsame Kinder können vom Einkommen noch Freibeträge in Höhe von 5.808 Euro für jedes Kind abgezogen werden.
Die Wohnungsbauprämie beträgt 8,8 Prozent auf laufende Bausparverträge. Dabei werden pro Jahr für ein Ehepaar maximal 1024 Euro an Aufwendungen bezuschusst. Daraus ergibt sich eine Höchstprämie von etwa 90 Euro. Die Beiträge sind nur dann wohnungsbauprämienberechtigt, wenn mindestens 50 Euro Sparleistung erbracht wurde.

Den Antrag auf die Bausparförderung muss der Bausparer bei seiner Bausparkasse einreichen, dort wird dieser geprüft und vermerkt. Die Auszahlung erfolgt erst bei Zuteilung des Bausparvertrages, meist nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist. Die eigentliche Auszahlung erfolgt aber erst bei Zuteilung des Vertrages, einer prämienunschädlichen Kündigung oder nach Ablauf der Bindungsfrist von sieben Jahren.

Eine weitere staatliche Förderung stellt die Arbeitnehmersparzulage dar, die ebenfalls auf Einzahlungen in Bausparverträge aber auch in Lebensversicherungen, Investmentfonds oder Banksparpläne im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen gewährt wird. Der Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage ist aber ebenfalls an Einkommensgrenzen gebunden. Für Singles liegen diese bei 17.900 Euro und für Ehepaare bei 35.800 Euro, die Förderung liegt bei maximal 9 Prozent für maximal 470 Euro im Kalenderjahr. Die Arbeitnehmersparzulage muss vom Arbeitnehmer beim zuständigen Finanzamt im Zusammenhang mit der jährlichen Steuererklärung beantragt werden.

Beide Bausparförderungen können nicht gemeinsam beansprucht werden, so müssen sie Bausparer entscheiden, für welche der Förderungen sie sich letztlich entscheiden. Wobei die Arbeitnehmersparzulage an sehr geringe Einkommen gebunden ist, sodass für viele Bausparer eher die Wohnungsbauprämie in Frage kommen wird.

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