Mangelndes Finanzwissen kann bares Geld kosten

Wenn das Wissen über die Finanzen Lücken aufweist, kostet das fast immer bares Geld.
Für alle die, die genug Geld auf ihrem Konto haben, ist das unproblematisch. Für alle die, die sparen, um ihr Geld zu vermehren, führt das häufig dazu, dass sozusagen am falschen Ende gespart wird.

 

Eine Umfrage der Commerzbank zu diesem Thema brachte Erschreckendes an Licht. 42 Prozent der an der Umfrage Beteiligten konnten die Hälfte der Fragen nicht richtig beantworten. 60 Prozent schaffen es nicht die exakte Definition für den Begriff Rendite herauszufinden, wenn ihnen drei Antwortmöglichkeiten gegeben sind. Ähnlich verhält es sich beim DAX. Gerade 41 Prozent waren in der Lage, zu erklären, was ein Aktienindex ist. Andererseits glauben aber immerhin 80 Prozent der Verbraucher in Deutschland, dass sie in der Planung und Abwicklung ihrer Finanzen relativ sicher sind.

Eine Frage der Selbstüberschätzung

Zu glauben, dass man gut bescheid weiß und tatsächlich gut bescheid zu wissen, sind offensichtlich zwei Paar Schuhe. Ein Unterrichtsfach in der Schule, in dem das Thema Finanzen und persönliche Finanzen behandelt wird, gibt es leider noch nicht. Dieses Wissen muss sich jeder selbst aneignen. Und leider wissen selbst die, die glauben es zu wissen, zu wenig. So werden zum Beispiel deutschlandweit jährlich mehr als 50.000 Häuser und Wohnungen versteigert. Der häufigste Grund dafür ist ein schlechtes Finanzierungskonzept. Oft waren die Konditionen ungünstig, der Kreditbetrag zu hoch oder die Flexibilität nicht gegeben, sodass letzten Endes das Darlehen nicht mehr bedient werden konnte. Das ist ein teures Lehrgeld, was da viele Menschen bezahlen.

Ähnlich weit verbreitet ist das Sparen auf Kredit. So ist es zum Beispiel finanztechnisch betrachtet völliger Humbug das Girokonto monatelang im Dispositionskredit zu führen und parallel dazu monatlich 250 in einen Sparplan zu investieren. Der Dispo kostet mehr als 10 Prozent Schuldzinsen und das Sparen bringt maximal 3 Prozent Zinsen. Auf diese Art kann kein Vermögen aufgebaut werden.

Weil es den Menschen am finanziellen Know-how fehlt, legen sie ihr Geld falsch an, bewerten Dinge unter und ander Dinge über, was dazu führt, dass sie im Endeffekt nur magere Renditen von etwas mehr als zwei Prozent aus ihren Ersparnissen erwirtschaften.

Wenn Sie mehr wissen wollen und wert auf eine höhere Allgemeinbildung legen, sollten Sie sich zum Beispiel das Buch „Lexikon der Finanzirrtümer“ kaufen und es richtig lesen. Das ist eine Investition, die sich lohnt und Sie um einiges reicher macht, nicht nur an Erfahrung – auch an Geld.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

http://www.lexikon-der-finanzirrtuemer.de/index.php/stimmen.html

http://www.lexikon-der-finanzirrtuemer.de/index.php/leseproben-reader/items/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert.html