Konto Pfändung

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Das Problem vieler Schuldner ist, dass die Gläubiger ihre laufenden Einkünfte und eventuelle einmalige Zahlungen nicht nur direkt beim Drittschuldner pfänden können. Den Gläubigern steht auch die Konto Pfändung offen und immer öfter passiert das dann parallel zu den anderen Pfändungen.

Dazu muss man wissen, dass es bei Sozialleistungen wie beispielsweise Arbeitslosengeld oder Krankengeld usw. eine so genannte 7-Tage-Schutzfrist gibt. Das bedeutet, für den Schuldner innerhalb von sieben Tagen nach dem Eingang der Zahlung sind diese grundsätzlich nicht pfändbar. Für die Frist ist der Zeitpunkt der Gutschrift auf dem Konto ausschlaggebend, nicht das Datum des Kontoauszuges. Innerhalb dieser 7 Tage benötigt der Schuldner zur Freigabe des Geldes keinen Gerichtsbeschluss. Laut Gesetz ist die Bank verpflichtet, dem Schuldner das Geld entweder auszuzahlen oder seine Überweisungen entsprechend auszuführen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Bank selbst noch Forderungen hat.

 

Kontopfändung bei Arbeitseinkommen

Etwas anders sieht der Konto Pfändungsschutz bei Arbeitseinkommen aus. Mit Eingang des Pfändungsbeschlusses bei der Bank ist das Konto gesperrt. Lediglich Gutschriften aus Sozialleistungen sind ausgenommen. Das hat für den Schuldner zur Folge, dass auch keine Daueraufträge beispielsweise für die Mietzahlung oder die Begleichung des Abschlages für den Strom ausgeführt werden. Der Schuldner bekommt am Geldautomaten kein Geld und die EC-Karte wird eingezogen. Das Problem ist, dass bei einer Konto Pfändung die vorher beschriebenen Pfändungsgrenzen nicht automatisch gelten. Wenn der Bank nicht innerhalb von zwei Wochen vom Vollstreckungsgericht der entsprechende Freigabebeschluss vorliegt, wird das gesamte Guthaben an den Gläubiger, der die Pfändung veranlasst hat, gezahlt. Oft erfährt der Schuldner zu spät davon.

 

Konto PfändungP Konto

In Zukunft ist vom Justizministerium angedacht, es den Gläubigern nicht mehr so leicht zu machen, Konto Pfändungen durchzusetzen, bei denen die Pfändungsgrenzen außer Acht gelassen werden. Dazu soll das so genannte P-Konto eingeführt werden.

Die Banken müssen dann den jeweiligen pfändungsfreien Grundbetrag berücksichtigen und die Inhaber der Konten dürfen über diesen Betrag frei verfügen. Allerdings gilt das nur für bestehende Konten, das heißt, die Kontoinhaber müssen die Umwandlung beantragen, was dann natürlich dazu führen kann, dass noch bestehende Dispokredite vonseiten der Bank sofort gekündigt werden, was für den Schuldner dann wieder ein Problem darstellt.

Im Moment ist es noch so, dass viele Schuldner die Konten anderer ihnen nahestehender Personen nutzen, um ihren Zahlungsverkehr abzuwickeln. Theoretisch hat auch heute jeder das Recht ein Girokonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu nutzen, doch viele der Betroffenen Schuldner bekommen bei den Banken diese Möglichkeit nicht eingeräumt. Das soll sich mit dem Pfändungsschutz-Konto (P Konto) ändern und würde vielen Schuldnern einiges erleichtern.

 

Weitere Informationen zum Thema Konto Pfändung finden Sie hier:

  • Erklärung Kontopfändung Wikipedia
  • Regierung stärkt Schutz vor Kontopfändung (Zeitungsartikel Der Tagesspiegel)
  • Kontopfändung des Insolvenz Ratgebers.de
  • Frag einen Anwalt.de, Thema Kontopfändung
  • Forum Sozialhilfe.de, Thema Kontopfändung
  • Pleite was nun Forum, Thema Kontopfändung
  • Regelinsolvenz

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