Geschichte des Lotto

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Beim Lotto setzt der Spieler auf eine Reihe von Zahlen aus einer größeren Zahlmenge, beispielsweise 6 aus 49 (Deutschland, Liechtenstein), 6 aus 45 (Österreich, Schweiz), 1-90 (Österreich) oder 6 aus 90 (Italien). Die Teilmenge der getippten Zahlen zur Gesamtzahlenreihe bestimmt die mathematischen Gewinnchancen, die Zahl der Mitspieler entscheidet über die Höhe eines möglichen Gewinns. Dieses zunächst einfache Grundprinzip ist erstmals durch die Genuesen im 15. Jahrhundert belegt, möglicherweise gab es schon früher Lotterien oder ähnlich gestaltete Wetten.

 

Konzepte und Regelungen beim Lotto

 

Das Grundkonzept ist in den Sprachwortschatz eingegangen: Unter "Lotterie" versteht jeder Mensch, dass es um reines Glück geht, im Gegensatz zu Sport- oder sonstigen Wetten. Der Spieler kann allein aus mathematischen Gründen sein Glück nicht beeinflussen, dazu sind die Chancen zu dünn gesät. Auch Systemspiele, die angeblich die Chancen signifikant erhöhen, können in Wahrheit niemals eine echte Geschäftsgrundlage bilden, von Lotto kann niemand leben (im Gegensatz etwa zu professionellen Sportwettern oder Roulettespielern). Dafür ist der Einsatz sehr klein und der Gewinn im Verhältnis dazu gigantisch hoch. Daher findet das Spiel großen Zuspruch und viele Anhänger, beinahe jeder Mensch hat schon einmal Lotto gespielt oder wenigstens an einer Verlosung teilgenommen, die einem ähnlichen Prinzip folgt. Es wird entsprechend viel Geld umgesetzt, der Lotteriebetreiber gewinnt fast immer, wenn er nicht alles verkehrt macht, und der Staat erhebt aus diesem Grund vielfach ein Monopol auf die Lotterie, zum Beispiel in Deutschland und Österreich. Konzeptionell wird zwischen der aktiven Lotterie mit Auswahl der Zahlen durch den Spieler und der passiven Lotterie mit vorgegebenen Zahlen gewählt. Die Chancen werden durch die eine oder andere Variante nicht beeinflusst, "Glückszahlen" zu wählen ist reiner Mythos, und scheinbar seltene Zahlenreihen wie 1 bis 6 oder 25 bis 31 zur Erhöhung der Gewinnquote bringen auch nichts, denn erstens werden die wirklich kaum je gezogen, und wenn doch, hatten viele Leute diese Idee. Die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser im Lotto (6 aus 49) liegt bei knapp 1 : 14.000.000 (14 Millionen). Die Ziehungen werden strengstens überwacht, Betrug beim Lotto spielen ist faktisch ausgeschlossen und wird auch ansatzweise, nicht einmal als Versuch, bekannt.

 

Historisches

 

Philosophen haben sich intensiv mit dem Lotto auseinandergesetzt, auch mit dessen Ethik. Es gibt in Wahrheit keine Moral hinter diesem Glücksspiel, Praktiker erkannten das spätestens im Genua des 15. Jahrhunderts und begannen mit 5 aus 90 (erster Lottounternehmer: Benedetto Gentile). Und sofort übernahm die Regierung das alleinige Recht, Lotterien zu veranstalten, private Betreiber erhalten bestenfalls Einzelkonzessionen. Im 16. Jahrhundert gelangte das Spiel nach England, die erste große deutsche Lotterie fand 1614 im Hamburg statt. Das Spiel verbreitete sich mehr oder minder schnell europa- und weltweit, gleichzeitig wuchsen der Aberglaube und der Wunsch, die Glückszahlen vorauszusagen. Selbst Reliquien eines Galgens sollten – unters Kopfkissen gelegt – dem Schläfer die Lottozahlen der kommenden Woche eingeben. Im 20. Jahrhundert verbreiterten sich die Angebote, die DDR beispielsweise bot vier völlig verschiedene Varianten an. Den höchsten Gewinn gab es in Deutschland erst 2007 (45-Millionen-Jackpot, den sich drei Spieler teilten), im Jahr 2011 gewann ein britisches Ehepaar 185 Millionen Euro. Viele Gewinner lebten danach glücklich und zufrieden ihr Leben weiter, einige scheiterten grandios und verarmten nach einiger Zeit total. Die Gewinne müssen übrigens nicht besteuert werden, allerdings die Zinsen auf etwaige Geldanlagen aus den Gewinnen.

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