Führerschein beantragen

Den Führerschein beantragen sollte man schon vor Beginn der Fahrschulausbildung. Es ist von Bearbeitungszeiten auszugehen, die bei etwa zehn Wochen liegt.

Was ist beim Führerschein beantragen vorzulegen

Den Antrag auf Ausstellung eines Führerscheins stellt man beim Bürgeramt. Dazu muss persönlich vorgesprochen werden. Ein Online Antrag ist nicht möglich.

Mitzubringen sind:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Sehtest (einer amtlich anerkannten Sehteststelle nicht älter als zwei Jahre)
  • Nachweis der Ersten Hilfe (Kurse bieten das DRK, der Malteser Hilfsdienst oder die Johanniter Unfallhilfe an)
  • Ärztliche Eignungsbescheinigung auf einem amtlichen Vordruck (für die Klassen C und C1)
  • Anmeldebestätigung der ausbildenden Fahrschule
  • Aktuelles biometrisches Passfoto

Beim Führerschein beantragen werden Gebühren in Höhe von 42,60 Euro erhoben, bei Probezeit sind es 43,40 Euro.

Was man sonst noch wissen sollte

Die Fahrerlaubnis wird erstmalig auf Probe erteilt. Das heißt, dass ein Verkehrsverstoß während dieser Zeit zur Teilnahme an einer Nachschulung führt.

Den Führerschein kann man sich im Direktversand durch die Bundesdruckerei zuschicken lassen (4,85 Euro zusätzlich) oder durch die Fahrerlaubnisbehörde mit normaler Post gebührenfrei.

Wer noch im Besitz eines alten Führerscheins ist – die sind bis 2032 auch gültig, kann sich trotz an die Führerscheinstelle wenden und seinen alten Führerschein in einen EU-Führerschein im Scheckkartenformat umtauschen. Die Gebühr, die in diesen Fällen erhoben wird, liegt bei unter 30 Euro.