Festgeldrechner

Unter Festgeld versteht man eine Geldanlage, die für einen vorher bestimmten Zeitraum angelegt wird. Während dieser Zeit ist das Geld der Anlage nicht mehr verfügbar, der bei Abschluss vereinbarte Zins kann sich aber ebenso nicht verändern.

Festgeld gilt grundsätzlich als sichere Anlage, denn sie weist weder Kursschwankungen auf noch müssen Anleger mit Kursverlusten rechnen. Das Festgeldkonto zählt zu den Einlagenkonten der Banken und ist gehört daher zu den gesicherten Produkten, die unter die Einlagensicherung zählen. Ob die Bank dem Einlagensicherungsfonds angehört und bis zu welcher Summe die Einlagen hier versichert sind, sollte im Einzelfall geprüft werden.

 

 

Festgeld für sicherheitsbewusste Anleger

Festgeld ist ein wichtiges Anlageprodukt der Banken. Es wird vor allem an sicherheitsbewusste Kunden verkauft, die einen festen Zinssatz sowie ein hohes Maß an Sicherheit suchen. Die Laufzeit kann jeder Kunde hierbei selbst bestimmen, sie reicht von nur 30 oder 60 Tagen bis hin zu zwei und drei Jahren. Wie bereits erwähnt ist eine vorzeitige Kündigung in aller Regel ausgeschlossen, bei dringendem Geldbedarf ist lediglich eine Vorfinanzierung der Summe möglich. Ist der Anlagezeitraum abgelaufen, wird das Festgeld fällig und auf ein vorher benanntes Verrechnungskonto umgebucht.

Auf Wunsch des Anlegers ist es aber weiterhin möglich, das Festgeld zu prolongieren. Ist die Prolongation vereinbart, wird das Festgeld mit der gleichen Laufzeit zu den dann üblichen Konditionen wiederum verlängert. Auch die Zuzahlung oder Verfügung ist zum Prolongationstermin möglich.

Je nach Bank weist Festgeld eine Mindestanlagesumme auf. Diese Summe kann bei nur 1.000 Euro liegen, sie kann aber auch 10.000 Euro betragen. Wird die Mindestanlagesumme unterschritten, kann kein Festgeld mehr angelegt werden. Auf Kontoführungsgebühren oder sonstige Kosten wird bei Festgeld hingegen in den meisten Fällen verzichtet.

 

Festgeldrechner

Die Zinsen für Festgeld orientieren sich vor allem an den Marktzinsen und somit am Leitzins der Zentralbank. Wor es aktuell für ihre geünschte Laufzeit die höchsten Festgeldzinsen gibt, können Sie ganz einfach über den Festgeldrechner herausfinden.

Weiterhin sind aber auch die Anlagesumme sowie die Laufzeit ausschlaggebend. In der Regel gewähren Banken bei längerfristigem Festgeld höhere Zinsen als bei kurzlaufenden Vereinbarungen. Zudem spielt aber auch die Geschäftspolitik der Banken eine wichtige Rolle. So bieten einige Institute zum Teil Sonderkonditionen für Neukunden, um ihre Kundenanzahl zu erhöhen. Ein Festgeldvergleich kann hier helfen, das jeweils beste Institut zu finden.

Im Vergleich zu Sparkonten und Tagesgeldkonten, die keine Laufzeiten aufweisen und täglich verfügbar sind, muss für Festgeld ein Festlegungszeitraum kalkuliert werden. Demgegenüber steht aber die feste Vereinbarung des Zinssatzes. Bei Tagesgeld- und auch bei Sparkonten sind die Zinsen variabel und können sich verändern. Gerade in einer Situation sinkender Zinsen ist daher eher ein Festgeld zu empfehlen. Auch Tagesgelder und Sparkonten gehören jedoch zu den Einlageprodukten und bieten ebenfalls eine hohe Sicherheit.