Eidesstattliche Versicherung

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Die eidesstattliche Versicherung ist eine der letzten Konsequenzen, die für Schuldner, die ihre Verpflichtungen nicht bezahlen infrage kommt. Grundsätzlich sollten Schuldner versuchen, die eidesstattliche Versicherung zu vermeiden und sich bei finanziellen Problemen rechtzeitig an eine Schuldnerberatung wenden. Die eidesstattliche Versicherung wird in der Schufa gespeichert und beeinträchtigt die Kreditwürdigkeit eines Schuldners nachhaltig.

Wie kommt es zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Gläubiger, die einen vollstreckbaren Titel haben, aber der Gerichtsvollzieher beim Schuldner keine pfändbaren Gegenstände vorfindet, beantragen bei dem jeweils zuständigen Amtsgericht, dass der Schuldner die eidesstattliche Versicherung abgeben soll. Wird diesem Antrag stattgegeben, bekommt der Schuldner eine Vorladung vom Gerichtsvollzieher, in dessen Räumen zu erscheinen, um die eidesstattliche Versicherung abzugeben.

Erscheint der Schuldner nicht oder weigert er sich, die eidesstattliche Versicherung abzugeben droht ein Haftbefehl als Zwangsmaßnahme.
eidesstattliche Versicherung
Bei diesem Termin muss der Schuldner seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse
komplett offenlegen (daher auch die frühere Bezeichnung Offenbarungseid). Es muss alles angegeben werden, bestehende Bausparverträge, Lebensversicherungen, Riester-Verträge, eventuelle wertvolle Sammlungen, Schmuck, der aktuelle Kontostand und Einkommensnachweise. Der Gerichtsvollzieher geht mit dem betroffenen Schuldner alle Punkte genauestens durch und trägt alles in ein spezielles Formular ein.

Dieses Vermögensverzeichnis muss der Schuldner unterschreiben. Er ist dabei zur Wahrheit verpflichtet, so als ob er eine Aussage vor Gericht machen würde, das heißt, er steht unter Eid und versichert an Eides statt, dass alles was er angegeben hat, der Wahrheit entspricht. Dem Schuldner droht, wenn er falsche Angaben macht, eine empfindliche Haftstrafe.

Jedem Schuldner ist anzuraten, die eidesstaatliche Versicherung nach Möglichkeit zu vermeiden. Überschuldeten ist die private Insolvenz zu empfehlen, das Insolvenzverfahren schützt gleichermaßen vor Pfändungen und vor der Pflicht zur Abgabe der eidesstaatlichen Versicherung.

Außerdem führt die private Insolvenz nach der sechsjährigen Wohlverhaltensphase zur Befreiung von den Restschulden. Die eidesstaatliche Versicherung hingegen gilt nur drei Jahre, danach holen die Schulden den Schuldner wieder ein, wenn der Gläubiger erneut seine Forderungen eintreiben möchte. Es sei denn, der Schuldner hat es geschafft, während dieser Zeit seine kompletten Schulden zu tilgen.

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