Bankenfehler bei Finanzierung

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Meine Frage

Ursprünglich wollten wir mit einer Hausbaufirma ein Doppelhaus bauen.

Es handelte sich um ein Investment- Konzept.

Die Vollfinanzierung über 303.000€ wurde von der Baufirma über einen Finanzierungsvermittler vermittelt. Von dem Vermittler hatten wir keine Kenntnis. Leider wird dieses Doppelhaus niemals gebaut werden. Die Firmenverantwortlichen der Hausbaufirma haben die Firmenkonten abgeräumt und Insolvenz angemeldet.
Das finanzierende Institut hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 84.250€ an die Firma ausbezahlt. Mittlerweile hat das finanzierende Institut die Darlehen gekündigt und fordert von uns über 171.000€.
Unsere Akteneinsicht bei dem finanzierenden Institut hat aber folgendes ergeben. Es hat bei der Genehmigung schwerwiegende Fehler gemacht!
Es wurden ohne unser Wissen gefälschte Unterlagen eingereicht.
Das Institut hat die eingereichten Dokumente nicht geprüft oder nur sehr schlampig! (Der Finanzierungsvermittler hat bereits seine Fehler eingeräumt.)

Bei dem Institut hätte das auffallen müssen. Sie hätten uns Informieren müssen. Das Nichtzustandekommen der Kreditverträge wäre demnach die logische Folgerung gewesen.

  1. Es wurden mindestens 4 Unterlagen eingereicht, diese sind inhaltlich falsch und tragen nicht unsere Unterschriften. Diese Unterschriften wurden gefälscht. Unter anderem ein Bausparvertrag, der später zur Tilgung der Darlehen eingesetzt werden sollen.
  2. Es wurden Unterlagen eingereicht die gar nicht unterschrieben sind.
  3. Es wurden Unterlagen eingereicht von denen wir keine Kenntnis haben.


Diese Unterlagen sind Voraussetzung zur Darlehengenehmigung an uns.

Ebenfalls hat das Institut bei der Auszahlung der Beträge grob fahrlässig gehandelt. Obwohl die vertraglichen Bedingungen noch nicht vollständig erfüllt waren, hat das Institut die angeforderten Beträge ausgezahlt.

Durch diese schweren Fehler, die das Institut gemacht hat, stehen wir vor dem Nichts!

Jetzt droht das Institut mit Pfändung. Wir wurden doch betrogen und das Institut hat die Fehler gemacht! Wir wissen nicht mehr weiter!

Hoffentlich haben Sie einen Rat für uns.

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Herrn Rechtsanwalt Hüttemann:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten unverzüglich einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen und diesen mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Soweit dem Finanzierer tatsächlich die ihm zur Last gelegten Versäumnisse unterlaufen sind, bestehen gegebenenfalls Aussichten, den Vertrag zu Fall zu bringen.

Allerdings kann eine verlässliche und seriöse Einschätzung Ihrer Chancen hierauf nicht im Rahmen dieses Mediums erfolgen. Um eine wirklich abschließende und zuverlässige Beurteilung zu ermöglichen, bedarf es der eingehenden Sichtung und Prüfung sämtlicher Unterlagen und der Aufbereitung aller wesentlichen Tatsachen und Umstände.

Ich kann Ihnen daher nur dringend raten, sich umgehend in anwaltliche Beratung zu begeben, um die Möglichkeiten prüfen zu lassen, die drohende Pfändung abzuwenden.

Fehlen Ihnen die finanziellen Mittel für einen Anwalt, können Sie bei dem Amtsgericht Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Suchen Sie hierzu die Geschäftsstelle Ihres Amtsgerichtes auf, und stellen Sie dort einen entsprechenden Antrag auf Beratungshilfe.

Ich hoffe, Ihnen einen angemessenen Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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