Auch acht Jahre nach der Umstellung auf den Euro sind noch D-Mark im Umlauf

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Alte Geldbestände im Wert von 14 Milliarden Euro sind auch im neunten Jahr nach der Einführung des Euros im Umlauf. Davon allein sieben Milliarden Euro für nicht umgetauschte D-Mark. Dabei werden die alten Geldbestände von der Bundesbank immer noch umgetauscht. Aber viele Deutsche haben die Bestände entweder vergessen, verlegt oder sammeln sie.

Während in Deutschland auch noch die Münzen umgetauscht werden können, gibt es andere Länder, die nur noch Scheine tauschen und den Tausch der Münzen eingestellt haben. Dazu gehören unter anderem Frankreich, Griechenland, die Niederlande und Portugal.

 

Die alte Währung existiert auch noch in den Köpfen

Doch nicht nur die tatsächlichen Bestände an D-Mark beweisen, wie sehr die Deutschen an dieser Währung hängen. Auch aus den Köpfen ist die D-Mark noch nicht verschwunden. Nach wie vor gibt es viele Menschen, die den Preis einer Ware zuerst in D-Mark umrechnen und dann feststellen, dass früher alles billiger war und viele Waren und Dienstleistungen heute in Euro genau so viel kosten wie seinerzeit in D-Mark.

So hat nicht nur ein Drittel der Deutschen noch Scheine oder Münzen der guten alten D-Mark zuhause, sondern auch das D-Mark-Denken im Kopf. Es ist eben schwer sich von einer Währung zu verabschieden, die so beliebt war. Besonders die Ostdeutschen haben ein Problem, denn sie durften die D-Mark als Bezahlmittel nur etwas mehr als zehn Jahre ihr eigen nennen.

Es wird geschätzt, dass immer noch ein Drittel aller Deutschen regelmäßig umrechnet. Dabei ist interessant, dass mit dem Alter die Zahl der Umrechner steigt. Das heißt, je älter die Menschen sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die D-Mark aller Voraussicht nach für immer in ihren Köpfen bleiben wird.

Das ist eine interessante Erkenntnis, von der man bei der Einführung des Euros im Jahr 2001 nichts geahnt hat. Damals wurde davon ausgegangen, dass nach einem halben Jahr der Euro im Kopf ist und die Preise danach beurteilt werden. Bei den Senioren ist das D-Mark-Denken besonders ausgeprägt. Sie sagen sogar Mark und Pfennig, wenn sie Euro meinen. Und den sprichwörtlichen Glückspfennig gibt es auch noch – oder haben Sie schon einmal vom Glückscent gehört.

Weitere Informationen zum Thema Währung D-Mark finden Sie hier:

http://www.teleboerse.de/nachrichten/Deutsche-horten-D-Mark-article664104.html
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/79/439821/text/

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