Agio – Definition

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Mit dem italienischen Begriff Agio wird im Finanzwesen ein Aufgeld beziehungsweise Aufschlag auf den Nennwert in Prozent bezeichnet.

Der Ausgabekurs eines Wertpapiers kann mit einem Aufschlag sein. Das heißt, der Kaufkurs liegt über dem Nennwert des Papiers. Bei einem Wertpapier mit Nennwert 1.000 Euro müssen bei 2 Prozent Agio für das Papier vom Käufer 1.020 Euro bezahlt werden.

Wer Wertpapiere mit Agio handelt, ist gesetzlich verpflichtet, den Aufschlag als Kapitalrücklage einzustellen.

Auch bei Devisen ist es üblich, ein Agio zu verlangen. Hier zahlt der Käufer den Aufschlag auf den Paritätskurs, der von der jeweiligen Zentralbank vorgeben ist. Er bestimmt den Wechselkurs zweier Währungen.

Agio wird im Finanzwesen in vielen verschiedenen Bereichen angewendet.

 

  • Wertpapierhandel (Differenz zwischen Nennwert und Kurswert)
  • Devisenhandel (Differenz zwischen Termin- und Kassakurs)
  • Optionshandel
  • Kapitalanlagen (Differenz zwischen Ausgabe- und Rücknahmepreis)
  • Darlehen

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