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  <title>Finanzielle Probleme</title>
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  <updated>2008-06-12T21:36:22+02:00</updated>
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    <title> Finanzielle Probleme - was tun?</title>
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    <published>2008-08-27T19:56:13+02:00</published>
    <updated>2008-08-27T19:56:13+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <category term="Finanzielle Probleme" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzielle-probleme/private-ueberschuldung" target="_blank" title="Ursachen für finanzielle Probleme">Ursachen für finanzielle Probleme</a> können vielschichtig sein, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Ehescheidung oder einfach das ständige Leben über die Verhältnisse und der Kauf auf Raten.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzielle-probleme/private-ueberschuldung" target="_blank" title="Ursachen für finanzielle Probleme">Ursachen für finanzielle Probleme</a> können vielschichtig sein, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Ehescheidung oder einfach das ständige Leben über die Verhältnisse und der Kauf auf Raten. Sobald jemand feststellt, dass seine monatlichen Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die notwendigen Ausgaben damit finanzieren, sollten die Alarmglocken angehen. Es muss schnell etwas unternommen werden und damit ist nicht gemeint, dass ein neuer Kredit her muss, um die Löcher zu stopfen. </p>
<p> <a href="http://www.geld-magazin.info/category/geld-blog/finanzielle-probleme" target="_blank">Verschaffen Sie sich einen Überblick</a> - <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/persoenliche-finanzen" target="_blank">stellen Sie die monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber</a> und stellen Sie fest, wie hoch die Differenz ist. Analysieren Sie sofort, wo gespart werden kann. Sorgen Sie dafür, dass die Miete oder die Raten für das Haus und der Strom bezahlt werden, und suchen sie nach neuen Einnahmequellen. Das kann ein kleiner Nebenjob wie Zeitungen austragen, im Supermarkt Regale einräumen oder Putzen oder Pizza ausfahren sein, egal was, seien Sie kreativ und sich für Nichts zu Schade. </p>
<p> <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzielle-probleme/ueberschuldung-loesungen" target="_blank">Legen Sie, wenn noch nicht vorhanden, ein Haushaltsbuch an, in das alle Ausgaben strikt eingetragen werden. </a>Addieren Sie die Ausgaben wöchentlich und prüfen Sie, welche Ausgaben überflüssig waren. Durchforsten Sie ihre Versicherungen, Zeitungsabos usw. Kündigen Sie alles, was nicht gebraucht wird. Bei einer Lebensversicherung ist es allerdings vorteilhafter, diese an einen Versicherungsaufkäufer zu verkaufen, das bringt oft mehr ein, als der blanke Rückkaufswert der Versicherung. Mit dem Kapital daraus sollte zuerst der Dispositionskredit ausgeglichen werden, weil dieser erfahrungsgemäß die höchsten Kosten verursacht. Bitten Sie die Bank, den Dispo zu streichen das führt Sie nicht in Versuchung. Geben Sie nur Geld aus, dass Sie auch haben, und gehen Sie in Kontakt mit den Gläubigern, wenn Sie nicht alle Raten bezahlen können. </p>
<p> Fallen Sie keinesfalls auf die Angebote unseriöser Kreditvermittler herein, die ihnen Kredit versprechen, um Sie aus der Notlage zu helfen, das Letzte, was Sie jetzt brauchen, ist ein weiterer Kredit. Wenn Sie die finanziellen Probleme nicht allein bewältigen können, wenden Sie sich an eine Schuldnerberatung, der Arbeiterwohlfahrt, NICHT an eine, wo Sie erst einmal zur Kasse gebeten werden.</p>
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    <title>Wenn die Schuldenfalle zugeschnappt hat</title>
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    <published>2008-08-05T18:23:05+02:00</published>
    <updated>2008-08-05T20:29:36+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <category term="Finanzielle Probleme" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen in Deutschland geraten in die viel besagte <a href="/blog/2008/schuldenfallen" target="_blank" title="Schuldenfallen">Schuldenfalle</a>, das heißt, sie können mit ihren monatlichen Einnahmen ihre Ausgaben nicht mehr bestreiten. Doch was soll man tun, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat ist.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen in Deutschland geraten in die viel besagte <a href="/blog/2008/schuldenfallen" target="_blank" title="Schuldenfallen">Schuldenfalle</a>, das heißt, sie können mit ihren monatlichen Einnahmen ihre Ausgaben nicht mehr bestreiten. Doch was soll man tun, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat ist.</p>
<p> Die meisten Schuldner tappen nicht plötzlich und unerwartet in die Schuldenfalle, sondern es ist ein oft langjähriger Prozess, der sich ganz langsam abzeichnet, wenn jeden Monat über die Verhältnisse gelebt wird. Solange ein geregeltes Einkommen da ist, geht das eben eine ganze Weile gut. Da gibt es den Dispositionskredit, der in Anspruch genommen wird, den Kreditrahmen bei den Kreditkarten, sonstige Verbraucherkredite, Ratenabzahlung bei Versandhäusern viel zu teure Mietwohnungen und Häuslebauer, die die finanziellen Belastungen aus dem Hypothekendarlehen nicht mehr bezahlen können. Das ganze Ausmaß der Verschuldung wird oft erst ersichtlich, wenn sich die Einkommensverhältnisse durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Trennung drastisch verschlechtern. </p>
<p> Wer das erkennt, muss unbedingt Prioritäten setzen und bestimmten wichtigen Zahlungen, wie der Miete und dem Strom den Vorrang lassen. Mietschulden führen unweigerlich zur Kündigung der Wohnung und bei Nichtbezahlung der Stromkosten wird heute vom Energieversorger einfach der Strom abgeschaltet. Diese Zahlungen sollten also immer an erster Stelle stehen. Ebenso wichtig ist es den Versicherungsschutz für die Gesundheit und das Auto aufrechtzuerhalten. <br /> Zusätzlich sind die Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen und Einsparungen vorzunehmen, wo es nur geht. Bei den Lebenshaltungskosten, bei den Freizeitaktivitäten, bei der Bekleidung, bei den Abonnements und bei den Telefonkosten.</p>
<p> Mit den Gläubigern, die Anspruch auf Ratenzahlungen aus Kreditverpflichtungen haben, sollte unbedingt Kontakt aufgenommen werden. Solche Gespräche oder Schreiben bringen oft mehr, als so mancher Schuldner glaubt. Viele Gläubiger sind bereit Raten zu stunden, ehe sie von ihren Forderungen gar nichts mehr wiedersehen. </p>
<p> Keinesfalls sollte ein Schuldner den Kopf in den Sand stecken. Wenn er das allein nicht bewältigen kann, gibt es <a href="/finanzielle-probleme/schuldner-beratung" title="Schuldner Beratung">Schuldner Beratungen</a>, die den Betroffenen weiterhelfen. <br /> Auf einen Termin muss allerdings in manchen Regionen etwas länger gewartet werden. Die Zeit dazwischen kann aber genutzt werden, um alle Unterlagen aufzubereiten oder um sich einen Nebenjob zu suchen, der wenigstens noch etwas Geld in die Haushaltskasse bringt. Viele Unternehmen suchen Aushilfen, die auf 400 Euro Basis arbeiten und besser ist es allemal wenigstens noch etwas Geld in die Haushaltskasse zu bringen. Hier ist auch etwas Kreativität gefragt.</p>
<p> In Deutschland sind mittlerweile mehr als sechs Millionen Haushalte verschuldet und die Zahl steigt stetig, schuld daran ist einerseits das Konsumverhalten der Menschen aber andererseits auch der Arbeitsmarkt und die vielen schlecht bezahlten Jobs. Mit der Einführung von Hartz IV hat sich das ganze Problem noch verstärkt, denn der soziale Abstieg mit allen Folgen erfolgt dadurch heute viel schneller als das noch zu Zeiten war, in denen Arbeitslosenhilfe war.</p>
<p> Schulden zu haben ist schlimm, doch nichts dagegen zu unternehmen ist noch schlimmer. Letzter Ausweg für alle Privatpersonen ist die Anmeldung der Insolvenz. Nach sechs Jahren Wohlverhalten hat jeder private Schuldner die Möglichkeit von der Restschuld befreit zu werden und ein Leben, ohne Schulden zu beginnen.</p>
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    <title>Was sind die häufigsten Schuldenfallen</title>
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    <published>2008-08-02T00:16:13+02:00</published>
    <updated>2008-08-01T23:21:42+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <category term="Finanzielle Probleme" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Wie kommt es dazu, dass immer mehr Menschen sich hoffnungslos verschulden – die Erklärung ist einfach. Familien, die wirtschaftlich nicht so gut gestellt sind, nehmen Kredite auf, um Konsumbedürfnisse zu befriedigen, der Versandhandel lockt mit Ratenkäufen und der Abschluss vieler Verträge über das Internet ist anonym und senkt allein dadurch die Hemmschwelle.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Wie kommt es dazu, dass immer mehr Menschen sich hoffnungslos verschulden – die Erklärung ist einfach. Familien, die wirtschaftlich nicht so gut gestellt sind, nehmen Kredite auf, um Konsumbedürfnisse zu befriedigen, der Versandhandel lockt mit Ratenkäufen und der Abschluss vieler Verträge über das Internet ist anonym und senkt allein dadurch die Hemmschwelle.</p>
<p>Es werden Verträge abgeschlossen, deren finanzielle Folgen für Menschen mit nicht so hohem Bildungsstand letzten Endes unüberschaubar sind. Das beginnt schon bei den Jugendlichen mit teuren Handyverträgen und mit der Nutzung des Dispositionskredites, der vielen Verbrauchern oft automatisch mit der Kontoführung bei einer Bank gewährt wird. Viele Verbraucher finanzieren mittlerweile ihren gesamten Lebensunterhalt aus dem Dispo, ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein. In letzter Konsequenz wird der Dispo noch erhöht, was aber nur tiefer in die Schulden führt. Auch die regelmäßigen Bestellungen im Versandhandel und der damit verbundene Ratenkauf sind dazu geeignet, den Überblick über die Verbindlichkeiten komplett zu verlieren. <br /> <br /> So sollte der Dispositionskredit beispielsweise nur dann genutzt werden, wenn für kurze Zeit für eine konkrete Ausgabe die Mittel fehlen. Beim Versandhandel sollte grundsätzlich immer nur das bestellt werden, was auch sofort gezahlt werden kann. Ähnlich ist es mit den Kreditkarten – gerade Kreditkarten, deren Konto mit Teilzahlungsfunktion genutzt wird, sind eine Kosten- und Schuldenfalle, wer da hineingerät, der kommt nicht leicht wieder raus. Oft hilft nur, wenn Dispo und Kartenkredit mit einem Ratenkredit ausgeglichen werden.</p>
<p>Um das zu überblicken, braucht man aber einen <a href="/finanzielle-probleme/ueberschuldung-loesungen" target="_blank" title="Lösungen für persönliche Überschuldung">Überblick über seine finanzielle Situation</a> und eine <a href="/finanzwissen/persoenliche-finanzen" target="_blank" title="Neuordnung persönliche finanzielle Situation">Neuordnung der persönlichen Finanzen</a>. Wer zum Schuldenmachen neigt, der sollte sich selbst schützen, indem er auf den Dispo komplett verzichtet, bei Versandhäusern nur mit sofortiger Zahlung bestellen und bei den Kreditkarten auf eine Prepaidkarte zurückgreifen, die nur genutzt werden kann, wenn ein entsprechendes Guthaben auf dem Kreditkartenkonto ist.</p>
<p><br /> Auch von teuren Handyverträgen ist abzuraten, zur besseren Kostenkontrolle sind auch hier die Prepaidkarten geeignet, mit denen man sich selbst ein Limit für die Kosten setzen kann.<br /> Weitere Kostenfalle ist das Auto, viele, die ihr Auto auf Kredit finanzieren und das sind fast 90 Prozent der Autofahrer, unterschätzen die Unterhaltskosten für das Fahrzeug.</p>
<p>Oft werden die Autos finanziert, wenn der Zins bei der Finanzierung günstig ist, was die Fahrzeuge an Steuern und Versicherung kosten und wie hoch der Spritverbrauch ist, wird vernachlässigt.</p>
<p>
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<p>
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    <title>Tipps zum Vermeiden von Schulden</title>
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    <published>2008-06-22T15:18:07+02:00</published>
    <updated>2008-06-22T15:18:07+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <category term="Finanzielle Probleme" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Das sogenannte Leben auf Pump ist für immer mehr Verbraucher in Deutschland die blanke Realität geworden. Das heißt immer mehr junge Leute finanzieren ihre Wohnungseinrichtung, ihr <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/autokauf-geld-sparen" title="Geld sparen beim Autokauf">Auto</a> und ihr Haus mithilfe von Krediten.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Das sogenannte Leben auf Pump ist für immer mehr Verbraucher in Deutschland die blanke Realität geworden. Das heißt immer mehr junge Leute finanzieren ihre Wohnungseinrichtung, ihr <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/autokauf-geld-sparen" title="Geld sparen beim Autokauf">Auto</a> und ihr Haus mithilfe von Krediten. Von den Banken wird dieses Phänomen auch als Rückwärtssparen bezeichnet. Diese Tatsache an sich, und dass immer mehr Menschen auch Monat für Monat über ihre Verhältnisse leben, führen dazu, dass die Zahl der überschuldeten Haushalte stetig wächst und immer mehr Verbraucher private Insolvenz anmelden müssen. </p>
<p> Viele junge Leute haben es nicht gelernt, mit Geld richtig umzugehen, sie führen weder ein Haushaltsbuch noch haben sie irgendeinen Überblick darüber, wie ich die monatlichen Fixkosten sind und wie viel Geld überhaupt für die Lebenshaltung ausgegeben werden dürfte. </p>
<p> Was kann man tun – grundsätzlich gilt, jeder, der <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/persoenliche-finanzen" title="persönliche Finanzen">Ordnung in seine Finanzen</a> bringen möchte und Schulden vermeiden oder abbauen möchte, der braucht ein Haushaltsbuch, das konsequent geführt werden muss. Dazu gehört ein Überblick über alle festen Kosten für Miete, Strom, Telefon, Versicherung, Zeitung etc. Die monatlichen Ausgaben müssen den monatlichen Einnahmen gegenübergestellt werden. Klafft da schon eine deutliche Lücke, ist es höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Je nachdem, wie groß die Lücke ist, sind alle möglichen Maßnahmen zur Kostensenkung zu ergreifen. Dazu gehört die Prüfung der Notwendigkeit aller Versicherungsverträge, die eventuelle Kündigung von überflüssigen Zeitungsabos, der Wechsel des Stromanbieters und wenn nötig auch der Umzug in eine preiswertere Wohnung. Wenn bereits mehrere Kreditverträge bestehen, sollte versucht werden, diese zusammenzufassen und dadurch die Ratenbelastung insgesamt günstiger zu gestalten. Eventuell müssen auch der Dispositionskredit und der Teilzahlungskredit bei der Kreditkarte abgelöst werden. Als Kreditkarte sind besser Prepaidkarten zu nutzen, diese erfüllen denselben Zweck, können aber nur bei entsprechendem Guthaben genutzt werden. Der Dispo sollte gar nicht oder nur für extreme Notfälle genutzt werden. </p>
<p> Dafür ist ein richtiger Plan aufzustellen. Ist das Einkommen noch ausreichend, um die monatlichen Ausgaben daraus zu bestreiten, dann muss das zukünftig konsequent sparsam getan werden. Oberste Prämisse soll sein, nicht mehr Geld auszugeben als eingenommen wird. Notfalls muss ein Nebenjob angenommen werden. </p>
<p> Ist es für diese Maßnahmen bereits zu spät oder die Schulden erdrücken bereits, dann sollte die Hilfe von Experten bei den Schuldnerberatungen gesucht werden.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auch unter: <a href="http://www.geld-magazin.info/finanzielle-probleme/ueberschuldung-loesungen" title="Überschuldung und Wege aus der Überschuldung">Überschuldung und Wege aus der Überschuldung</a> und die <a href="http://www.geld-magazin.info/blog/2008/schuldenfallen" title="Schuldenfallen">häufigsten Schuldenfallen</a>.</p>
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    <title>Pfändungsschutz-Konto</title>
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    <published>2008-04-28T17:51:04+02:00</published>
    <updated>2008-06-12T21:36:22+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Bereits im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung einen neuen Gesetzentwurf für einen verbesserten <b>Pfändungsschutz für Bankkonten</b> vorgelegt und damit eine Reform des Kontopfändungsschutzes angekündigt und beschlossen. Dieses Gesetz soll noch 2008 in Kraft treten, allerdings ist der genaue Termin bisher nicht bekannt.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Bereits im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung einen neuen Gesetzentwurf für einen verbesserten <b>Pfändungsschutz für Bankkonten</b> vorgelegt und damit eine Reform des Kontopfändungsschutzes angekündigt und beschlossen. Dieses Gesetz soll noch 2008 in Kraft treten, allerdings ist der genaue Termin bisher nicht bekannt.</p>
<p> Mit diesem Gesetz soll den Schuldnern, von denen es in Deutschland Millionen gibt, der Alltag erleichtert werden. <b>Damit soll es den Schuldnern möglich werden, den Pfändungsschutz beim Girokonto bis zur Höhe der gesetzlich festgelegten Freigrenze automatisch einzurichten.</b></p>
<p> Nach dem bis jetzt geltenden Rechtsvorschriften führt die Pfändung eines Bankkontos für den Kontoinhaber dazu, dass dieses komplett blockiert ist. Alle Zahlungsgeschäfte des täglichen Lebens, zu denen auch die Bezahlung der Miete und der Abschläge für den Stromverbrauch gehören, können dann über das Konto nicht mehr abgewickelt werden. Will der Schuldner den ihm zustehenden Pfändungsschutz erlangen, braucht er dafür heute einen entsprechenden Gerichtsbeschluss, das heißt er muss diesen auf gerichtlichem Weg einklagen. <br /> Mit dem Gesetzentwurf soll ein Schutz vor Kontopfändungen für alle Schuldner geschaffen werden, über das sogenannte <b>P-Konto</b> (<b>das P steht hier für Pfändungsschutz</b>) verbleiben dem Schuldner die Geldmittel, die er für die Bestreitung seines Lebensunterhalts benötigt. Vor allem wird es zukünftig dann kaum noch Kündigungen von Girokonten wegen des Zugriffs der Gläubiger geben. Zurzeit liegt die Pfändungsschutzgrenze immer hin für eine Alleinstehende Person bei 985,15 Euro, sie erhöht sich für die erste unterhaltspflichtige Person um 370 Euro und für jede weitere Person, die im Haushalt lebt noch um 206,00 Euro.</p>
<p> Für eine vierköpfige Familie ist das immerhin ein Gesamtbetrag von 1767,00 Euro. Alle Guthaben bis zu dieser Höhe sind für die Gläubiger tabu.<br /> Dabei ist vorgesehen, dass Personen, bei denen aufgrund von totaler <a href="/finanzielle-probleme/ueberschuldung-loesungen" target="_blank" title="persönliche Überschuldung">Überschuldung</a> die Pfändung droht, bei ihrer Hausbank die Umwandlung des bisherigen Girokontos in ein P-Konto beantragen können. Die Banken stehen dann in der Pflicht, die Umwandlung entsprechend vorzunehmen und dürfen dafür keine Gebühren vom Kontoinhaber verlangen. Mit dem geschützten Geld kann der Schuldner seine Miete und andere Rechnungen bezahlen und seine sonstigen Ausgaben für die Lebenshaltung bestreiten. <br /> Neu geregelt wird dabei auch, dass der Schuldner nicht mehr nachweisen muss, woher das Geld kommt. Bis zur Freigrenze sind alle Zahlungseingänge auf dem Konto vor jeglicher Pfändung geschützt. Der Schuldner braucht dann in Zukunft auch nicht mehr den Weg über das Gericht zu gehen und das P-Konto wird auch nicht gesperrt. </p>
<p><b> Bisher ist es so, dass 1,8 Millionen Schuldner gar kein Konto mehr besitzen und deswegen am bargeldlosen Zahlungsverkehr nicht teilhaben konnten, dieser Personenkreis ist ausgegrenzt und dadurch ist auch bei vielen Schuldnern sogar die Existenz bedroht. Mit Einführung des P-Kontos wird das grundsätzlich vermieden. </b><br /><i><b> Allerdings werden die Banken nicht dazu verpflichtet, ein P-Konto neu einzurichten, nur gegen die Umwandlung eines Girokontos in ein P-Konto dürfen sie sich nicht sträuben.</b></i></p>
<p>Das gilt auch für Selbstständige, die bisher ungleich benachteiligt waren, auch ihre Einkünfte werden entsprechend der Pfändungsfreigrenzen geschützt. <br /> Natürlich darf jeder Schuldner nur ein sogenanntes <b>P-Konto</b> führen, deshalb wird dieses, sollte es eingerichtet werden, auch mit Sicherheit als solches bei der <a href="/finanzwissen/schufa-scoring" target="_blank" title="Schufa Scoring und Auswirkungen">Schufa</a> gemeldet. </p>
<p> Dieser Gesetzentwurf ist prinzipiell zu begrüßen, schützt er doch einen nicht geringen Teil der deutschen Bevölkerung vor der Vernichtung ihrer Existenz. Bedeutend mehr Aufmerksamkeit sollte allerdings auch vonseiten des Staates der Prävention gewidmet werden, um die totale Verschuldung der Bürger von vornherein zu vermeiden.</p>
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