Stundenplan – den Studien- und Semesterplan aufbauen 


Gerade in den ersten Semestern ist ein gut aufgebauter Stundenplan wichtig, um den Überblick nicht zu verlieren.

Schon bevor das Studium offiziell startet, sollte auch das Verzeichnis der Vorlesungen sorgfältig durchgegangen werden. So kann man sich über den Aufbau des Studiums und die Anforderungen bis zur Zwischenprüfung informieren. Im Grundstudium geht es darum, sich zu orientieren und Grundlagenwissen zu erwerben. Dazu gibt es entsprechende Proseminare, Einführungsvorlesungen oder Übungen. Eine Spezialisierung erfolgt frühestens zum Ende des Grundstudiums und sie sollte zu Beginn der Examensphase abgeschlossen sein.

Anzahl der Semesterwochenstunden muss stimmen

In Abhängigkeit vom Studiengang muss eine bestimmte Zahl von Semesterwochenstunden belegt werden, die am besten gleichmäßig auf die Semester verteilt werden sollten. Sind zum Beispiel im Grundstudium 50 SWS gefordert und die Regelstudienzeit beträgt hier vier Semester, dann sollten die 50 entsprechend aufgeteilt werden.

 

Im Hauptstudium ist Organisation wichtig

Jetzt wird das erlangte Wissen gefestigt. Man beginnt sich zu spezialisieren und bereitet sich auf die Abschlussarbeit vor. Die Hauptseminare oder Kolloquien sind arbeits- und zeitintensiv. Solche Veranstaltungen richten sich immer nur an fortgeschrittene Studierende bzw. ältere Semester. Auch hier müssen eine bestimmte Zahl von Scheinen erworben werden, damit eine Zulassung zum Examen erfolgt. Die Zahl der zu absolvierenden SWS ist in etwa denen im Grundstudium gleich.

Es ist nicht sinnvoll, sich im ersten Jahr den Stundenplan krachend voll zupacken, weil man das damit verbundene Arbeitspensum ohnehin nicht bewältigen kann. Besser ist immer, die Seminare so auszuwählen, dass man am Ende alle notwendigen Scheine vorlegen kann. Bei den Scheinen wird zwischen Teilnahmenachweisen und Leistungsnachweisen unterschieden. Die TN sind mit weniger Arbeit verbunden als die LN, die auch benotet werden. Oft muss ein schriftliches Referat erarbeitet werden und dazu eine Hausarbeit bzw. eine bestandene Klausur.

Ganz wichtig sind die obligatorischen Seminare, die immer zuerst in den Stundenplan eingetragen werden sollten. Mit einem gut aufgestellten Plan, der den Anforderungen entspricht, ist man schon seinem Ziel sehr nahe.