Wer träumt nicht davon, den Wust an Informationen über E-Mails, Newsletter und die Mitschriften schneller lesen zu können. Das schnelle Lesen kann trainiert werden. Wer zu viel zu Lesen hat und zu wenig Zeit, der sollte sich neue Lesemethoden aneignen, mit denen in kürzerer Zeit mehr Lesestoff erfasst werden kann.
Speed Reading heißt das Geheimnis
Wer doppelt so schnell lesen kann als andere spart die Hälfte an Lesezeit ein, die sinnvoll genutzt werden kann. Der Text kann zur Sicherheit in der gleichen Zeit noch einmal gelesen werden, um den Inhalt besser zu verstehen, es kann der doppelte Lesestoff bewältigt werden oder man hat eben mehr Freizeit, auch ein wichtiger Aspekt beim Studieren. Außerdem nimmt durch Speed Reading der Stress ab, weil mehr Zeit für die Erholung ist, mehr Lesestoff geschafft wird und das Wissen schneller im Gehirn landet. Das macht sicher und verbessert letztlich die Prüfungsergebnisse. Außerdem ist schon heute erwiesen, dass schnelleres Lesen die Konzentration und die Motivation verbessert, was für den Erfolg beim Studieren wichtig ist.
Was muss man tun, um Speed Reading zu beherrschen
Es muss geübt werden, und außerdem kann man ein Buch lesen – noch ein Buch – um zu lernen, wie man schneller lesen kann. Das schnelle Lesen muss eigenständig trainiert und geübt werden. Viele schrecken davor zurück, weil ihnen der Zeitaufwand zu groß erscheint.
Inzwischen gibt es aber auch entsprechende Software, die einem das Lesen erspart. Hier erfolgen die Übungen am Computer. Man braucht keine Vorkenntnisse und kann eigentlich auch nichts falsch machen. In 95 Prozent aller getesteten Fälle soll es funktioniert haben.
Wie kann das Lesetempo gesteigert werden
Es gibt drei grundsätzliche Probleme, die das Tempo beim Lesen begrenzen. Die Fixierung auf ein Wort anstatt auf Wortgruppen. Dadurch erhöhen sich die Sprungpunkte und man kann weniger erfassen. Wer durch das Erfassen ganzer Wortgruppen die Sprungpunkte reduziert, kann das Tempo beim Lesen deutlich erhöhen.
Das Training der Augenmuskeln. Unser Augapfel wird durch sechs Augenmuskeln bewegt, das macht müde beim Lesen. Bei einem höheren Lesetempo ermüdet man noch schneller. Wer die Augenmuskeln trainiert, wird spüren, dass die Augen nicht so schnell ermüden.
Das dritte und entscheidende Phänomen ist, dass wir normalerweise beim Lesen innerlich mitsprechen. Das Sprechtempo liegt aber nur bei 150 Worten in der Minute, aber das Gehirn könnte problemlos 600 Worte in einer Minute lesen, kann es aber nicht, weil wir durch das innerliche Aussprechen zu viel kostbare Zeit verbrauchen. Gute Leser kommen in Deutschland selten über 220 Worte hinaus.
Weitere interessante Informationen stehen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelllesen