richtige Geldanlage für die Altersvorsorge 


Wer sich im Alter ausschließlich auf die Rentenversorgung durch die gesetzliche Rente verlässt, der wird große Abstriche von seinem gewohnten Lebensstandard machen müssen, denn die durch den Wegfall des gewohnten Einkommens entstehende Versorgungslücke, die durch die Zahlung der gesetzlichen Rente entsteht, wird ein großes Loch in die Familienkasse reißen.

Diesen Fakt hat selbst die Bundesregierung erkannt, und bevor der Staat Millionen von Rentnern später finanziell unter die Arme greifen muss, hat er entsprechende Produkte entwickelt, die eine staatliche Förderung garantieren. Damit kann jeder private Altersvorsorge betreiben. Hoch im Kurs stehen Riester Rente und Rürup-Verträge.

 

AltersvorsorgeRentenlücke

Wie groß die Rentenlücke für den Einzelnen sein wird, ist abhängig von seinem Alter und vom Familienstand. Die größten Differenzen entstehen für die jüngere Generation. Jetzt schon ältere Arbeitnehmer hingegen sind nicht so stark betroffen, aber auch für Menschen über 50 ist es durchaus empfehlenswert, etwas Vorsorge zu betreiben, bevor es zu spät ist.
Um die Einkommenslücke aufzudecken, kann im Internet ein kostenloser „Rentenlückenrechner“ genutzt werden. Die Daten, die hier einzugeben sind, sind in der persönlichen Renteninformation und in der Gehaltsabrechnung zu finden.

 

 

verfügbares Einkommen in der Rente

In der Regel wird empfohlen, dass im Alter mindestens noch 80 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens als Rente zur Verfügung stehen sollten. Wer also bisher ein Familieneinkommen von 3000 Euro zur Verfügung hatte, der sollte im Alter etwa 2.400 Euro haben. Die gesetzliche Rente fällt deutlich kleiner aus und die Differenz ist entsprechend privat abzusichern. Riester-Renten Verträge werden empfohlen, weil sich der Staat hier am Sparen für das Alter mit Zulagen und steuerlichen Vergünstigungen beteiligt.

Empfehlung von Verbraucherschützern

Selbst Finanztester und Verbraucherschützer raten jedem, der förderberechtigt ist, die Förderung nicht zu verschenken und einen Teil der privaten Altersvorsorge über Riester abzudecken. Jungen Familien mit Kindern werden Riester-Fondssparpläne empfohlen, für Menschen der älteren Generation sind Riester Banksparpläne die bessere Wahl.

Nicht jeder ist förderberechtigt für Riester, viele wissen schon, dass Selbstständige diese Sparform für das Alter nicht nutzen können, aber sie wissen oft nicht, dass es bei Verheirateten zum Beispiel ausreicht, wenn einer der Ehepartner förderberechtigt ist. Sobald
dass der Fall ist, besteht für beide die Möglichkeit über Riester-Verträge private Altersvorsorge zu betreiben. Gerade junge Familien mit Kindern können von der umfangreichen Förderung über die Kinderzulagen profitieren.

Inwieweit diese Form der Altersvorsorge ausreichend ist, muss wieder jeder selbst errechnen. Bei diesen Berechnungen darf die so genannte „Rente in Stein“ nicht außer Acht gelassen werden. Wer in jungen Jahren Wohneigentum schafft, zahlt im Alter keine Miete und hat auch die Hypothek für das Haus schon abgezahlt, sodass die dafür verwendeten Mittel später nicht mehr benötigt werden.