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  <title>Geld Magazin</title>
  <subtitle>früher an später denken</subtitle>
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  <updated>2008-07-19T17:37:09+02:00</updated>
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    <title>Nebenkosten Immobilienkauf</title>
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    <published>2008-07-19T18:03:14+02:00</published>
    <updated>2008-07-19T17:37:09+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <category term="Grundlagen Baufinanzierung" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Jeder angehende Bauherr und Immobilienbesitzer sollte bei der Planung seines Vorhabens gewissenhaft an die Einschätzung der Kosten seines Vorhabens gehen. So mancher Bauherr hat schon während der Bauphase böse Überraschungen erlebt, wenn die Kostenplanung nicht mit den tatsächlichen Kosten übereinstimmt.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Jeder angehende Bauherr und Immobilienbesitzer sollte bei der Planung seines Vorhabens gewissenhaft an die Einschätzung der Kosten seines Vorhabens gehen. So mancher Bauherr hat schon während der Bauphase böse Überraschungen erlebt, wenn die Kostenplanung nicht mit den tatsächlichen Kosten übereinstimmt.</p>
<h2>Faustformel für Nebenkosten Immobilienkauf<br /></h2>
<p>Es hilft gar nichts, wenn sich der zukünftige Immobilienbesitzer alles von einem Finanzberater oder Immobilienmakler schönrechnen lässt, weil dieser möchte, dass ein Vertragsabschluss zustande kommt. Eine knallharte Kalkulation ist unbedingt erforderlich, doch dürfen die Nebenkosten, die in nicht geringer Höhe anfallen werden, nicht unberücksichtigt bleiben oder klein gerechnet werden, nur damit das Finanzierungsmodell auch passt. Eine realistische Kosteneinschätzung auch für alle anfallenden Nebenkosten ist daher eine Grundvoraussetzung der gewissenhaften Planung.<br /><b> Als Faustregel gilt hier vom Grundsatz her, dass Nebenkosten in Höhe von mehr als zehn Prozent des eigentlichen Immobilienkaufpreises anfallen werden und die müssen auch berechnet werden.</b></p>
<h2>Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Gerichtskosten &amp; Makler<br /></h2>
<p>Allein die <b>Grunderwerbsteuer</b>, sie beträgt in vielen Bundesländern 3,5 Prozent des Kaufpreises. Allerdings ist die Höhe der Steuer jetzt nicht mehr einheitlich geregelt, sondern jedes Bundesland darf die Höhe der Grunderwerbssteuer selbst festschreiben. So gilt beispielsweise in Berlin schon seit 2007 ein Satz von 4,5 Prozent, es ist davon auszugehen, dass auch andere Bundesländer die Grunderwerbsteuer erhöhen werden. <br /> Die <b>Notar- und Gerichtskosten</b> sind auch eine feste Größenordnung bei den Nebenkosten, sie betragen in etwas 1,5 Prozent vom Kaufpreis.</p>
<p> Dann kommen eventuell <b>Maklerprovisionen</b>, die eingeplant werden müssen. Im Allgemeinen verlangen die Makler um die drei Prozent zuzüglich der Mehrwertsteuer. In einigen Bundesländern ist es gebräuchlich, dass nicht Käufer und Verkäufer die Provision gemeinsam tragen, sondern das der Käufer mit der vollen Provision, was dann über sieben Prozent sind, tragen muss. Dazu zählen zum Beispiel Berlin und auch Brandenburg. (<i>Auf was Sie bei einem Makler achten sollten, können Sie hier  nachlesen: <a href="/immobilien/immobilienmakler" target="_blank" title="Immobilienmakler">Immobilienmakler</a>)</i></p>
<h2>Renovierungskosten</h2>
<p>Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie verschätzen sich viele Käufer bei den Kosten für die Renovierung und Sanierung. Aber je älter ein Haus bereits ist, desto höher sind auch die Kosten, die im Zusammenhang mit der Sanierung entstehen. So kann ein sehr preiswert gekaufter Altbau ein wahres Geldgrab werden, wenn der Sanierungsaufwand bedeutend höher wird als geschätzt, manchmal werden diese Kosten höher als es der Kaufpreis war.</p>
<p> Es sind noch nicht alle Nebenkosten erwähnt, so kommen noch die Umzugskosten, die Kosten für eine neue Einbauküche und für Möbel im Allgemeinen hinzu. Auch bei den Kosten für die Miete der bisherigen Wohnung sollte großzügig kalkuliert werden, in den seltensten Fällen wird das neue Haus zum ursprünglich vorgesehenen Termin fertig, oft verzögert sich der Umzug sogar um mehrere Monate, dann muss neben der Belastung aus dem Darlehen für das neue Heim auch noch die Miete für die alte Wohnung weiter entrichtet werden, ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. <br /> Und zu guter Letzt auch die Frage der Kosten für neue Möbel, das neue Haus ist oft viel größer als die bisherige Mietwohnung, demzufolge sind Neuanschaffungen vorprogrammiert, die im Budget unbedingt einzuplanen sind.</p>
<h2>notwendige Versicherungen</h2>
<p>Nicht zu vergessen die Frage der Versicherungen, es kommen ganz andere Kosten auf den Bauherren zu, als er sie bisher kannte. Viele Versicherungen müssen im Zusammenhang mit dem Kauf eines Hauses abgeschlossen werden, die dann auch zu bezahlen sind. Auch hier lohnt es sich, wenn bereits im Vorfeld ein Überblick über die zu erwartenden Kosten besteht.</p>
<p><b>Mehr über <a href="/immobilien/notwendige-versicherungen-im-zusammenhang-mit-immobilien" target="_blank" title="Versicherungen Immobilien">notwendige Versicherungen im Zusammenhang mit Immobilien </a>finden Sie hier.</b></p>
<p> </p>
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