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  <title>Geld Magazin</title>
  <subtitle>früher an später denken</subtitle>
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    <title>Optionsanleihen</title>
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    <published>2008-04-13T22:51:41+02:00</published>
    <updated>2008-06-12T21:32:07+02:00</updated>
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      <name>Geld Magazin</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p><b>Optionsanleihen </b>sind <a href="/festverzinsliche-wertpapiere/anleihen" target="_blank" title="Anleihen">Anleihen</a> von Unternehmen, die Kapital benötigen. Die Optionsanleihe besteht dabei aus der Anleihe an sich und aus einem Optionsschein.</p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p><b>Optionsanleihen </b>sind <a href="/festverzinsliche-wertpapiere/anleihen" target="_blank" title="Anleihen">Anleihen</a> von Unternehmen, die Kapital benötigen. Die Optionsanleihe besteht dabei aus der Anleihe an sich und aus einem Optionsschein. Dieser ermöglicht es seinem Besitzer innerhalb einer festgelegten Frist andere Wertpapiere des Unternehmens, dessen Anleihe er besitzt, zu bestimmten Bedingungen zu kaufen. Diese sogenannte Option bietet den Anlegern in Optionsanleihen eine Möglichkeit auf höhere Kurse der Aktien zu spekulieren, die aufgrund der Option gekauft werden können und aus diesem Grund, mit einem relativ niedrigen Zins für die Anleihe zufrieden zu sein. </p>
<p> Optionsanleihen sind somit spezifische Anleihen, die gleichzeitig mit dem Recht auf den Kauf von Aktien verbunden sind. Wird die Option vom Anleger tatsächlich ausgeübt, bleibt das eigentliche Schuldpapier bestehen. Der Gläubiger ist dann auch Aktionär des Unternehmens.<br /> Durch die Herausgabe von Optionsanleihen haben die an der Börse notierten Unternehmen die Möglichkeit neben dem fremden Kapital auch Eigenkapital zu gewinnen, wenn der Anleger von seiner Option gebrauch macht. Die Verzinsung von den Optionsanleihen liegt aufgrund der Besonderheit durch die Option unter den Zinsen der sonst üblichen Anleihen. </p>
<p> Wie das Recht bezüglich der Frist und dem Kaufkurs für die Aktien im Einzelnen ausgestaltet ist, kann der Anleger aus den Konditionen für die Anleihe entnehmen. Die Optionsanleihen werden, weil mit ihnen ein Recht auf den Bezug von Aktien verbunden ist auch Bezugsrechtobligationen genannt. Sie gehören ähnlich wie die Wandelanleihen zu den besonderen Formen der Obligation in der Wirtschaft.</p>
<p> Dabei wird mit der Optionsanleihe nicht das Recht auf Umtausch von der Anleihe gegen die Aktie, wie bei der Wandelanleihe verbrieft, sondern der Anleger hat zusätzlich das Recht die Aktien zu kaufen, das heißt, wenn der Anleger von dieser Option gebrauch macht, tritt das Wertpapier neben die Forderung, die erlischt nicht, wenn die Option ausgeübt werden sollte.<br /> Der Optionsschein, in dem dieses Recht verbrieft wird, kann auch separat von der Anleihe genutzt werden. Die Option kann zum einen den Bezug von Aktien betreffen, den sogenannten Stock Warrant oder aber auch das Recht des Besitzers weitere Anleihen des Unternehmens zu bereits jetzt festgelegten Bedingungen zu kaufen, der sogenannte Bond Warrant.</p>
<p> Die Käufer von Optionsanleihen sind in der Regel mit der niedrigen Verzinsung der Anleihe zufrieden, weil sie auf steigende Unternehmenskurse hoffen, damit haben die Emittenten der Optionsanleihen die Möglichkeit sehr zinsgünstig an Kapital zu kommen und sich dabei auch Eigenkapital mit einem nicht unerheblichen Aufgeld zu verschaffen.</p>
<p> Zusätzlich zu den üblichen Bestandteilen der Konditionen sind auch die Optionsfristen, der Preis und das Bezugsverhältnis zu fixieren. Das Bezugsverhältnis drückt aus, wie viele Optionsscheine für den Kauf einer Aktie notwendig sind. Mit der Optionsfrist wird der Zeitraum in der die Option ausgeübt werden kann begrenzt und der Preis der Option benennt den Betrag, der für eine Aktie zu bezahlen ist. Der wichtigste Teil einer Optionsanleihe ist der Optionsschein, dessen Wert natürlich vom Kurs der Aktie abhängig ist. In der Regel werden an der Börse mehrere Notierungen für eine Optionsanleihe vorgenommen. Mittlerweile sind auch schon neue Variationen der Optionsanleihen eingeführt worden, so zum Beispiel den Bezug von Folgeanleihen oder Partizipationsscheinen des Herausgebers.<br /> Optionsanleihen, die mit einem Aktien Warrant ausgestattetet sind, geben dem Besitzer das Recht innerhalb einer bestimmten Frist und zu einem vorher bestimmten Kurs Aktien des Herausgebers der Anleihe zu kaufen. Anders als bei der Wandelanleihe bleibt nach der Ausübung der Option die Anleihe bis zur Tilgung als solche bestehen. Die Anleihe wird bis Laufzeitende wie eine ganz normale festverzinsliche Anleihe verzinst. Dabei liegt der nominale Zins immer deutlich unter den anderen vergleichbaren Festzinsanleihen, weil die Optionsanleihe diesen spekulativen Charakter hat. Bei steigendem Kurs der Aktie kann durch die sogenannte Hebelwirkung eine höhere Rendite als üblich erzielt werden, sinken die Kurse kann die Option aber auch wertlos werden. Im Allgemeinen haben die Optionsanleihen eine Laufzeit zwischen zehn und zwölf Jahren. <br /> <b><br /> Aufgrund des spekulativen Charakters der Optionsanleihen sind diese nicht für sicherheitsorientierte Anleger geeignet, genauso wenig für Anleger, die kaum oder sehr wenig Erfahrungen an der Börse haben.</b></p>
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