<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <title>Geld Magazin</title>
  <subtitle>früher an später denken</subtitle>
  <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.geld-magazin.info/immobilien/bauspardarlehen"/>
  <link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.geld-magazin.info/node/50/atom/feed"/>
  <id>http://www.geld-magazin.info/node/50/atom/feed</id>
  <updated>2008-04-28T18:00:52+02:00</updated>
  <entry>
    <title>Bauspardarlehen</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.geld-magazin.info/immobilien/bauspardarlehen" />
    <id>http://www.geld-magazin.info/immobilien/bauspardarlehen</id>
    <published>2008-04-28T22:33:01+02:00</published>
    <updated>2008-04-28T18:00:52+02:00</updated>
    <author>
      <name>Geld Magazin</name>
    </author>
    <category term="Grundlagen Baufinanzierung" />
    <category term="persönliche Finanzen" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Voraussetzung für ein Bauspardarlehen von einer Bausparkasse ist der Abschluss eines Bausparvertrages. Hier werden die Bausparsumme und die monatliche Rate, mit der der Bausparvertrag bespart wird, festgeschrieben. Die Bausparsumme setzt sich dann aus </p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Voraussetzung für ein Bauspardarlehen von einer Bausparkasse ist der Abschluss eines Bausparvertrages. Hier werden die Bausparsumme und die monatliche Rate, mit der der Bausparvertrag bespart wird, festgeschrieben. Die Bausparsumme setzt sich dann aus <br /> Dem Bausparguthaben, das der Bausparer angespart hat und dem Bauspardarlehen zusammen. Dabei gilt als Faustregel, dass mindestens 40 Prozent der Bausparsumme vom Bausparer zu erbringen sind.</p>
<p>Das Bauspardarlehen wird von der Bausparkasse jedoch erst ausgereicht, beziehungsweise zugeteilt, wenn das Bausparguthaben zuteilungsreif ist. Bei Abschluss des Vertrages wird dazu kein fester Zeitpunkt genannt. Bekommt eine Bausparkasse viel Geld von Bausparern, ist eine schnellere Zuteilung möglich, als in Phasen in denen es weniger Bausparer gibt. Auf die Einzahlungen auf den Bausparvertrag bekommt der Bausparer Zinsen, die jedoch im Vergleich mit anderen Anlagen eher gering sind. Der effektive Jahreszins vieler Bauspardarlehen ist wesentlich höher als der Nominalzins, mit dem die Bausparkassen ihre Darlehen bewerben. Dazu tragen auch die nicht gerade geringen Gebühren, die im Zusammenhang mit dem Bausparvertrag zu zahlen sind, bei. </p>
<p> Wenn das Bauspardarlehen ausgezahlt ist, beginnt die Tilgung, ähnlich wie die <a href="/immobilien/zins-und-tilgung" target="_blank" title="Tilgung">Tilgung</a> bei einem <a href="/immobilien/annuitaetendarlehen" target="_blank" title="Annuitätendarlehen">Annuitätendarlehen</a>, nur das der Zinssatz für das Darlehen schon beim Abschluss des Bausparvertrages festgelegt wurde. Dieser hat dann nichts mit dem marktüblichen Zinsniveau zu tun. <br /> Nach wie vor machen viele Häuslebauer von der traditionellen Form des Bausparens gebrauch, weil es eine Möglichkeit ist, staatliche Förderungen, wie beispielsweise die Wohnungsbauprämie in Anspruch zu nehmen. </p>
<p> Ob das Bauspardarlehen letztendlich wirklich die richtige Form der Baufinanzierung ist, hängt von den persönlichen Bedingungen des Einzelnen ab. <br /> Zu beachten ist eventuell, dass Bausparkassen, die viele Gebühren erheben, die Finanzierung kräftig verteuern, so kann aus einem Darlehenszinssatz von eigentlich 4,5 Prozent ganz schnell ein effektiver Zins von 6,5 Prozent werden.</p>
<p>Außerdem gibt es in der Ansparphase des Bausparens nur Guthabenzinsen in Höhe von 2 bis 2,5 Prozent. Bei anderen Anlageformen sind wesentliche bessere Verzinsungsmöglichkeiten gegeben. Wenn die Sparphasen über einen langen Zeitraum laufen, können entsprechende Zinsverluste entstehen. Der kluge Rechner muss bei einem Vergleich der Finanzierungsmöglichkeiten für den Hausbau die Zinsverluste in den effektiven Zins einrechnen oder diese zumindest berücksichtigen. Denn letzten Endes bedeuten weniger Zinsen bei Bausparen ein geringeres Guthaben auf dem Bausparvertrag, was dann wieder einen höheren Darlehensbetrag nach sich zieht.</p>
<p> </p>
<p><b> Wichtig ist</b>, dass gleich bei Abschluss des Bausparvertrages die richtige Bausparsumme festgelegt wird, wobei die sich daraus ergebende monatliche Sparrate natürlich auch finanzierbar sein muss. Dazu ist kompetente Beratung durch einen Vertreter der Bausparkasse heranzuziehen. <br /> Das große Problem der Bauspardarlehen ist, dass es durchaus möglich ist, dass der Bausparer seinen Anteil angespart hat, er auch Haus und Grundstück gefunden hat, aber der Vertrag nicht zugeteilt wird. Dann bleibt dem Bausparer, der auf dieses Darlehen angewiesen ist, nur die Möglichkeit einer Zwischenfinanzierung. Dabei muss der Bausparer dann auf die gesamte Bausparsumme inklusive seines angesparten Guthabens einen Kredit aufnehmen und Zinsen bezahlen, während das Guthaben auf dem Bausparvertrag mit geringen Zinsen verzinst wird. Wenn möglich, ist die Zwischenfinanzierung komplett zu vermeiden.</p>
<p> Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass den Vorteilen des Bauspardarlehens mit seinem niedrigen Zins auch einige mögliche Nachteile gegenüberstehen. Jeder, der die Absicht hat, ein Haus zu bauen oder zu kaufen sollten sich nach der persönlich günstigsten Finanzierungsvariante erkundigen.</p>
<p> </p>
    ]]></content>
  </entry>
</feed>
