Verbraucher, die mit einer negativen Schufa belastet sind, sind die neue Zielgruppe der DebitCard AG mit Firmensitz in der Schweiz. Dieses Unternehmen bietet eine Mastercard an, für deren Ausstellung keinerlei Bonitätsauskünfte erforderlich sind. Bei der DebitCard AG wurden die führenden Anbieter von Debitkarten unter einem Dach zusammengefasst und der Kunde soll von einheitlichen Preisen profitieren.
Die Kosten des vermeintlich tollen Angebotes
Über die Homepage der DebitCard AG erfährt der Kunden die Kosten für die Prepaidkarte, die mit 77,77 Euro zu Buche schlagen und die Gebühren, die mit jeder Aufladung verbunden sind. Dafür berechnet das Unternehmen 1 Euro pro Aufladung. Weitere Kosten erfahren interessierte Kunden nur auf E-Mail Anfrage. Dazu gehören dann die Kosten für die Kartenaktivierung 5 Euro.
Für die Kontoführung werden monatlich 3 Euro berechnet, beim Abheben von Bargeld 10 Euro und 3,5 Prozent werden als Auslandseinsatzgebühr berechnet. Wer aufmerksam mitgerechnet hat, stellt schnell fest, dass diese Kreditkarte sehr teuer im Vergleich zu anderen existierenden Angeboten ist. Selbst für die Schließung des Kontos muss der Kunde der DebitCard AG noch einmal 20 Euro berappen.
Alternativen gibt es auch in Deutschland
Die Prepaid Kreditkarte ist ein Kreditkartenmodell, dass Kunden mit negativer Schufa auch bei deutschen Anbietern zu wesentlich besseren Konditionen bekommen können. Ein Kreditkartenvergleich der Prepaid Kreditkarten zeigt günstige Angebote der LBB oder der KarstadtQuelle Bank.
Fazit Nicht alles, was aus der Schweiz kommt, muss für den Verbraucher gut sein. Bevor Sie sich auf ein windiges Angebot einlassen, sollten Sie die Rahmenbedingungen kennen. Unternehmen, die über die Kosten eines Produktes nicht auf ihrer Webseite informieren, haben offensichtlich etwas zu verbergen. Wir wollen mit diesem Bericht aufklären und potenzielle Kunden vor der DebitCard AG warnen. Der Kartenherausgeber ist ein in Gibraltar ansässiges Unternehmen. Bevor Sie eine Kreditkarte beantragen oder andere Verträge abschließen, sollten Sie immer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens gelesen haben und sich über die mit dem Produkt zusammenhängenden Kosten informieren.