Die Restschuldversicherung wird gemieden
Eine Studie des Bankenfachverbandes besagt, dass nur ein Viertel der 28 Prozent, der Kreditnehmer, die eine Kreditfinanzierung nutzen parallel dazu eine Restschuldversicherung abgeschlossen hat.
Von denen, die eine Restschuldversicherung abgeschlossen haben, besitzt die Hälfte den Komplettschutz, der sie gegen Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Tod absichert. Die befragten Kreditnehmer sind zu mehr als 80 Prozent davon überzeugt, dass sie einen sinnvollen Versicherungsschutz gewählt haben.
Die Banken sind von ihrer Seite sehr daran interessiert, den Kreditnehmern die RSV zu verkaufen. Zum einen mindern sie damit ihr Kreditausfallrisiko und zum anderen verdienen sie richtig viel Geld in Form von Provisionen.
Die Restschuldversicherung als Kostentreiber
Verbraucherschützer haben immer häufiger kritisiert, dass die Restschuldversicherung ein Kostentreiber bei den Krediten ist. Während die Zinsen und Bearbeitungsgebühren für einen Kredit im effektiven Jahreszins in Prozent ausgedrückt werden, sind die Kosten einer Restschuldversicherung nicht in dieser Angabe enthalten. Eine Restschuldversicherung kann in Abhängigkeit vom Alter des Kreditnehmers, der Höhe des Kredites und der gewählten Laufzeit einen Kredit deutlich verteuern. Kreditsuchende, die sich vor Aufnahme eines Kredites die Mühe gemacht haben, über einen Kreditvergleich ein günstiges Kreditangebot zu finden, verteuern damit ihre Kreditkosten deutlich, ohne dass die Banken es für nötig halten die Kreditnehmer darüber aufzuklären.
Die Kosten für den Versicherungsbeitrag, der ohnehin nicht billig ist, sind monatlich zusammen mit der Rate aufzubringen. Das heißt, die Kosten werden auf den Nettodarlehensbetrag aufgerechnet und fließen dann in die Rate. Aus dem effektiven Jahreszins in Prozent geht das allerdings nicht hervor.
Bevor Sie sich entschließen, eine Restschuldversicherung abzuschließen, sollten Sie klären, inwieweit die für Sie sinnvoll sein kann. Wer bereits eine Risikolebensversicherung und eventuell noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, für den ist die Restschuldversicherung überflüssig. Sie verteuert nur den Kredit. Mögliche Leistungen im Todesfall erhalten Sie aus der Risikolebensversicherung. Über die Berufsunfähigkeitsversicherung sind lange Krankheit und Unfall abgesichert.
Probleme mit der Restschuldversicherung kann es geben, wenn nach Auffassung der Kreditnehmer der Versicherungsfall eingetreten ist. Der Abschluss der Restschuldversicherung erfolgt ohne Gesundheitsprüfung. Wer dann an einer Krankheit, die er bereits vorher hatte, erkrankt oder gar verstirbt, muss damit rechnen, dass die Versicherung nicht leistet. Außerdem müssen die Versicherten, wie in der Versicherungsbranche häufig üblich, bestimmte Wartezeiten erfüllen, ehe die Restschuldversicherung zahlt.
Weitere Informationen zur Restschuldversicherungen finden Sie hier:
http://www.kredit-magazin.com/kredite-news/artikel/mehrheit-der-kreditne...
http://www.banktip.de/rubrik2/20054/2/Kostentreiber-Restschuldversicheru...
