Für viele Autokäufer steht von vornherein außer Frage, dass sie ihren Neuwagen, den sie nicht Bar kaufen, finanzieren. Das Leasing ist ein alternatives Angebot, aber für die meisten privaten Kunden teurer als die klassische Finanzierung.
Nichtsdestotrotz sollte man wissen, worauf man sich beim Leasing einlässt. Denn es kann bei manchen Autokäufern genau die richtige Methode sein, um zu einem Auto zu kommen, dessen Preis eigentlich über dem Haushaltsbudget liegt.
Finanzierung vs. Leasing
Grundsätzlich wird der Kunde beim Leasing nicht Eigentümer des Fahrzeuges. Am Ende des Leasingvertrages, der als Kilometer- oder Restwertvertrag abgeschlossen werden kann, steht der Restwert des Fahrzeuges. Das Fahrzeug wird in der Regel an den Händler zurückgegeben.
Für gewerbliche Kunden ist Leasing grundsätzlich ein Vorteil, die Kosten für die Leasingrate können steuerlich geltend gemacht werden und es wird kein Firmenkapital gebunden. Bei Privatpersonen sieht das etwas anders aus. Dennoch nutzen immerhin gut 10 Prozent der Privatleute mittlerweile die Vorteile des Leasings. Besonders attraktiv ist das Leasing, für Autokäufer, die immer ein aktuelles Fahrzeugmodell fahren möchten und überhaupt keinen Wert darauf legen, dass das Fahrzeug in ihr Eigentum übergeht. Beim Leasing werden häufig hohe Rabatte auf den Fahrzeugpreis gegeben und durch eine entsprechend hohe Leasingsonderzahlung lässt sich die monatliche Belastung relativ klein halten.
Wer von Berufswegen viel mit dem Auto unterwegs ist, zum Beispiel als Außendienstmitarbeiter, kann einen Full Service Vertrag abschließen, in dem die Kosten für Versicherung und Wartung und Reparaturen integriert sind. Das erspart plötzliche Überraschungen und macht die Fahrzeugkosten insgesamt kalkulierbar.
Im Gegensatz zu einer Finanzierung, bei der das Fahrzeug am Ende der Laufzeit des Kreditvertrages Eigentum des Kunden wird, belastet sich ein Leasingnehmer nicht damit. Das heißt, er muss, wenn er sich für ein neues Modell entschließt, keinen Gebrauchtwagen in Zahlung geben. Das kann bei den Preisverhandlungen wieder ein Vorteil sein. Leasing ist eine moderne Art, Auto zu fahren, ohne Kapital zu binden.
Aber Achtung: Anders als Kreditverträge, die nach einer sechsmonatigen Sperrfrist vonseiten des Kreditnehmers gekündigt werden können, sind Leasingverträge unkündbar. Sollte ein Leasingnehmer während der Leasingzeit Probleme bekommen, die Rate zu bezahlen, kann er nicht aus dem Vertrag aussteigen. Er muss der Leasinggesellschaft einen geeigneten Nachmieter anbieten oder den Vertrag bis zum Ende erfüllen.
Weitere Informationen zum Thema Leasing finden Sie hier:
http://www.autoaid.de/neuwagen/artikel/leasing-vs-kreditfinanzierung/
