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Geldmarktfonds


By Geld Magazin - Posted on 20 March 2008

Geldmarktfonds als Geldanlage

Insbesondere Anleger, die einen Teil ihres Vermögens sicher anlegen wollen, und dennoch eine akzeptable Rendite erwarten entscheiden sich für eine Anlage in Geldmarktfonds.
Die Geldmarktfonds sind eine spezielle Kategorie der Investmentfonds, die fast ausschließlich in Geldmarkttitel mit relativ kurzen Laufzeiten investieren. Dazu zählen Termingelder, Schuldscheindarlehen oder Bankguthaben und Anleihen. (Wikipedia Definition Geldmarktpapiere)
Für den privaten Anleger sind die Geldmarktfonds der alleinige Weg, um an Papiere zu kommen, die eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben.

Selbst Anleger, die ihr Geld nur kurzzeitig zwischen anderweitig geplanten Investments parken wollen, bekommen damit eine höhere Verzinsung als mit Festgeld oder gar auf dem Sparbuch.

Gebühren Geldmarktfonds

Im Allgemeinen verlangen die Fondsgesellschaften beim Kauf eines Geldmarktfonds keine Gebühren von den Anlegern, das bedeutet letztlich, dass sich auch eine Anlage über drei Monate lohnen kann, weil die Rendite nicht durch Ausgabeaufschläge oder ähnliche Gebühren geschmälert wird. Die Anteile aus den Geldmarktfonds kann der Anleger zu jeder Zeit in unbegrenzter Menge wieder abgeben.
Die Geldmarktfonds sind in Deutschland erst seit Mitte 1994 zugelassen und zählen somit zu den jüngsten Bereichen der Investmentfonds. Immer mehr Anleger haben erkannt, dass sich mit Geldmarktfonds gegenüber den Termingeldern oder anderen Spareinlagen bessere Renditen erwirtschaften lassen und demzufolge steigt das Volumen der in Geldmarktfonds investierten Gelder stetig an.

Arten von Geldmarktfonds

Es wird in verschiedene Arten von Geldmarktfonds unterschieden. So zum Beispiel der reine Geldmarktfonds, bei diesen werden bis zu 100 Prozent der Fondsanteile in kurzfristige Guthaben bei Banken und in reine Geldmarkttitel, wie beispielsweise Tages- oder Festgelder in unterschiedlichen Währungen und in festverzinsliche Wertpapiere, die nur noch kurz laufen investiert.

Dann gibt es die sogenannten Cash-Fonds, bei denen werden 75 Prozent der Fondsanteile so wie bei den reinen Geldmarktfonds investiert und es gibt bereits seit 1990 die geldmarktnahen Fonds, bei denen bis zu 49 Prozent des Vermögens in Geldmarkttitel investiert werden. Die anderen 51 Prozent hingegen werden in festverzinsliche Wertpapiere mit entsprechend geringen Laufzeiten und in variabel verzinsliche Anleihen angelegt.
Die geldmarktnahen Fonds sind in etwa im Anlagebereich wie die reinen Geldmarktfonds nur mit dem Unterschied, dass die restliche Laufzeit der Wertpapiere nicht ganz so kurz ist, meistens beträgt sie zwischen zwei und drei Jahren.
Die letzte Gruppe sind die sogenannten synthetischen Geldmarktfonds, die eine Kombination aus lange laufenden Rentenpapieren und anderen Titeln des Finanzmarktes darstellen.

Vorteile Geldmarktfonds

Welche Vorteile bieten die Geldmarktfonds nun den Anleger wirklich? Sie sind eine der besten Mittel, um kurzfristig Geld anzulegen, damit sind Laufzeiten von unter einem Jahr gemeint. Sie bieten dazu attraktive Renditen, die sich bei bis zu 5 Prozent im Jahr bewegen.
Die Wertentwicklung der Anteile im Geldmarktfonds ist an das aktuelle Zinsniveau des Geldmarktes gebunden, die üblichen Schwankungen wie bei den Aktien entfallen somit.
Die Geldanlage in Geldmarktfonds ist absolut sicher, durch die zu erzielenden Zinserträge wird das vorhandene Geld vor der Inflation geschützt und der Anleger kann sich zu jeder Zeit für eine andere Anlagemöglichkeit entscheiden. Die Anteile können täglich verkauft werden, ohne dass Verluste entstehen.
Das Fondsmanagement arbeitet professionell und wählt die Formen der Geldanlage nach bestimmten Kriterien aus, dabei werden nur Anlageformen höchster Qualität genommen. Auf Zinsänderungen an den Märkten kann das Fondsmanagement schnell reagieren.

Besteuerung Geldmarktfonds

Auch steuerlich wird die Anlage in Geldmarktfonds begünstigt. Die entstehenden Zwischengewinne durch Bewegungen innerhalb des Fonds unterliegen der Spekulationssteuer nicht und für die Anteile gilt ein ermäßigter Steuersatz von nur 0,5 Prozent, statt zum Beispiel 1 Prozent bei Festgeldern.
Zu den Top Ten unter den Geldmarktfonds mit dem Anlageschwerpunkt Euro zählt der MSMM Euro fixed, er konnte in den letzten drei Jahren mit 20,45 Prozent mit Abstand die beste Performance erzielen.

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