Geld Magazin

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds als Alternative zum Tagesgeld

Geldmarktfonds sind eine Anlageform mit geringem Risiko. Sie sind erst seit 1994 in Deutschland als eine Art Investmentfonds zugelassen. Bei Geldmarktfonds wird das Kapital der Anleger auf dem Geldmarkt angelegt. Bei den Geldmarktfonds ist die Laufzeit der Anlage in der Regel unterjährig, längstens ein Jahr.

Dramatischer Wertverlust bei Geldmarktfonds

Jahrelang galten Geldmarktfonds als Anlage mit guter Verzinsung und einem hohen Maß an Sicherheit. Doch seit einiger Zeit hat sich die Attraktivität dieser Fonds deutlich verringert. Vor allem in diesem Jahr ist mit hohen Verlusten zu rechnen. Vereinzelt kann der Verlust bis zu 25 % des investierten Kapitals betragen. Bundeskanzlerin Angela Merkel betont immer wieder, dass Einlagen bei der Bank hierzulande sicher seien.

Geldmarktfonds im Wandel der Zeit

Geldmarktfonds haben mit der Krise sehr zu kämpfen. Es gibt stetig mehr Konkurrenz und immer höhere Abflüsse müssen akzeptiert werden. Diese Problematik sieht nun auch die EU-Kommission und will jetzt die Form der Kapitalanlage völlig neu definieren. Zurzeit sind es noch etwa 260 offene Publikums-Geldmarktfonds. Allein im vergangenen Jahr wurde die Vermögenssumme bei diesen 260 Fonds um rund ein Drittel reduziert. Auch für dieses Jahr ist mit drastischen Verlusten zu rechnen.

Turboanlage Geldmarktfonds - Für wen geeignet und wie rentabel?

Da die meisten Geldmarktfonds oftmals nur eine Anlagedauer von wenigen Monaten oder maximal einem Jahr haben, zweifeln Einige an der Rentabilität dieser Kapitalanlage. Trotzdem wird diese spezifische Kategorie der Fonds von Jahr zu Jahr beliebter. Immer mehr erkennen die Vorteile dieser Kurzzeitanlage und ziehen ihren Nutzen daraus.