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Unfallversicherung für Bauherren
Wer sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen will und nur eine begrenzte Menge an Eigenkapital hat, der wird in der Regel bemüht sein, so viele Eigenleistungen, wie nur möglich sind, am Bau zu erbringen. Gerade wenn sich Bauherren neben ihrem Beruf mit der Ausübung von Bautätigkeiten befassen, ist es schnell möglich, dass sie einen Unfall erleiden. Die gesetzliche Unfallversicherung greift ja nur dann, wenn Unfallschäden im Zusammenhang mit der Ausübung des eigentlichen Berufs auftreten.
private Unfallvesicherung als notwendige Ergänzung
Deshalb muss in solchen Fällen über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachgedacht werden. Sie leistet immer Schadensersatz falls der Versicherte durch einen Unfall zu Schaden kommt, ganz gleich bei welcher Tätigkeit und an welchem Ort der Schaden eintritt. Gerade die Unerfahrenheit am Bau macht die Gefahr für viele Häuslebauer aus, auf ihrer eigenen Baustelle einen Unfall zu erleiden, sei es dadurch, dass ihnen beim Mauern ein schwerer Stein auf den Fuß fällt oder das er von einem Baugerüst fällt und sich erheblich verletzt. Mögliche Unfallursachen gibt es viele, die durch die private Unfallversicherung zwar nicht vermieden werden, aber deren Folgen materiell ersetzt werden und das kann von ausschlaggebender Bedeutung sein.
spezielle Unfallversicherungen für Bauherren und Bauhelfer
Eben aus diesem Grund gibt es neben der üblichen privaten Unfallversicherung noch Unfallversicherungen, die speziell für Bauherren und deren Bauhelfer konzipiert ist. So bietet sie Versicherungsschutz nicht nur für die Einzelperson des Bauherrn, sondern auch für seine Angehörigen und weitere Bauhelfer aus dem Familien-, Bekannten- und Freundeskreis, die auf der Baustelle helfen werden. Diese speziellen Unfallversicherungen werden natürlich nur für den Zeitraum des Bauens auf der Baustelle abgeschlossen und haben deswegen auch sehr geringe Beitragssätze, weil ja die Beiträge nur für den bestimmten Zeitraum gezahlt werden müssen. Tritt ein Schadensfall ein, bietet diese Unfallversicherungen ausgesprochen gute Leistungen an, beispielsweise erfolgt die Zahlung einer einmaligen Leistung im Fall der Invalidität aus den Unfallfolgen in Abhängigkeit vom Grad dieser. Der Bauherr kann mit der Schadensersatzleistung wieder andere Helfer beschäftigen, damit die Arbeit am Bau wie geplant fertig wird, auch wenn der Bauherr selbst nicht mehr mitarbeiten kann. Sollte es sogar erforderlich werden, dass umbauten im geplanten Haus notwendig werden, weil bleibende Schäden, wie zum Beispiel eine Querschnittslähmung die Folge sind, können mit der Versicherungssumme auch solche Maßnahmen finanzieret werden.
Vergleich Unfallversicherungen für Bauherren
Bauherren, die sich für diese Versicherung interessieren, sollten verschiedene Angebote miteinander vergleichen, viele Versicherer bieten die Unfallversicherung schon für Beträge von um 80 Euro im Jahr an. Um auch seine Bauhelfer entsprechend abzusichern, sollte der Versicherungsschutz dann zusätzlich um eine Bauhelferunfallversicherung erweitert werden. Die Bauhelfer sind dann zwar bei der Bauberufsgenossenschaft gegen die wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls abgesichert aber die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung reichen in den meisten Fällen nicht aus. Um den Versicherungsschutz zu erweitern, sollte der Bauherr eine Bauhelferunfallversicherung abschließen. Die Versicherungsgesellschaften bieten dabei verschiedene Policen an, manche mit und einige ohne die Namen der Bauhelfer. Ohne Namensangabe ist so eine Police natürlich etwas flexibler. Hier sind dann nur Zahlen anzugeben zu den Bauhelfern und die Versicherungssumme gilt dann für alle Bauhelfer und wird im Fall des Schadens prozentual ermittelt. Auch der Leistungsumfang wird in verschiedenen Varianten angeboten. Je mehr Beitrag der Bauherr zu bezahlen bereit ist, desto umfangreicher wird dann auch der Leistungsumfang, den die Versicherung im Schadensfall gewährt.

