Der Bausparvertrag sollte in einer guten Baufinanzierung dazugehören
Manche werden sich fragen, was Sparen mit dem Kauf oder dem Bau einer Immobilie zu tun haben könnte. Geht es doch hier in erster Linie um investieren und finanzieren. Das ist wohl richtig. Aber im Zusammenhang mit dem Kauf oder dem Bau einer Immobilie ist es am sichersten, wenn in diese Finanzierung Eigenkapital eingebracht wird. Und nach wie vor gibt es trotz aller Unkenrufe Millionen deutsche Bausparer, die das genau so sehen. Zumal sich wieder einmal bewahrheitet, dass wer baut, die Inflation nicht fürchten muss.
Wenn es um das Thema Inflation geht, ist häufig von Immobilien die Rede. Sie bieten unbestritten idealen Inflationsschutz. Bauherren können sogar doppelt profitieren. Nicht nur von der Wertbeständigkeit bzw. Wertsteigerung der Immobilie in Zeiten, in denen Bargeldguthaben immer weniger Wert werden, sondern auch als Darlehensnehmer, weil mit der Inflation automatisch die bestehenden Schulden entwertet werden. Neben den ein bis zwei Prozent Tilgung, mit denen das Darlehen bedient wird, wirkt die Inflationsrate wie eine zweite Tilgungsrate.
Das sieht man natürlich nicht schwarz auf weiß, aber die Entwicklung des Lohn- und Preisniveaus trägt automatisch dazu bei, dass sich der Wert der Schulden verringert. Während bei den Sparern die Inflation die Rendite frisst, können sich Darlehensnehmer zurücklehnen.
Mit dem Bausparvertrag wird die Baufinanzierung auf gesunde Füße gestellt
Bausparverträge sind eine sichere und langfristige Kalkulationsgrundlage bei einer Baufinanzierung. Auch wenn die Konditionen mit einem normalen Hypothekendarlehen häufig nicht mithalten können. Dafür stehen Bauspardarlehen im Grundbuch auch nur im zweiten Rang, das sollte bei der Betrachtung auch verglichen werden.
Mit dem im Bausparvertrag angesparten Eigenkapital wird es für die Häuslebauer deutlich einfacher, die Finanzierung auf die Beine zu stellen. Zumal über den langen Finanzierungszeitraum immer die Inflation ihr Übriges für den Darlehensnehmer tut.
Nicht zu vergessen, die Bausparförderung
Neben den bereits erwähnte positiven Effekten beteiligt sich auch noch der Staat an der Immobilie, in dem er unter bestimmten Voraussetzungen die Arbeitnehmersparzulage und eine Bausparprämie zahlt. Wer seinen Bausparvertrag zusätzlich mit den vermögenswirksamen Leistungen seines Arbeitgebers bespart, kann auch diesen an seinen eigenen vier Wänden beteiligen.
Noch mehr Geld vom Staat gibt es durch das neue Eigenheimrentengesetz. Wohn-Riester heißt hier das Stichwort, bei dem der Staat mit Steuervorteilen und Zulagen winkt.
Weitere Informationen zum Thema Bausparen finden Sie hier:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/wo-sich-bausparen-im-zin...
http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/-Riester-Bausparvertraege/1...