Eine Immobilie im Ausland kaufen 


Zu den beliebtesten Gegenden, in denen die Deutschen sich ein eigenes Feriendomizil zulegen, gehören Spanien, Italien und Frankreich. Dicht gefolgt sind Ferienhäuser im eigenen Land an der Nord- und Ostsee. Der Erwerb der Ferienimmobilie im Inland hat natürlich den Vorteil, dass es keine Sprachbarrieren und rechtlichen Probleme geben kann, wie das im Ausland doch häufiger der Fall ist.

Wer sich trotz der Sprachbarrieren für eine Ferienimmobilie im Ausland entscheidet, sollte immer besonders vorsichtig sein. Auch bei einer Finanzierung ist kompetente Hilfe angebracht. Viele Baufinanzierer in Deutschland finanzieren mittlerweile auch Ferienimmobilien im Ausland.

 

Was ist bei der Ferienimmobilie im Ausland zu beachten

Ganz wichtig ist ein besonders hoher Anteil an Eigenkapital. Wer zu wenig oder vielleicht gar kein Geld hat, wird schwer eine Bank finden, die bereit ist, das gewünschte Objekt zu finanzieren. Denn wenn eine Immobilie im Ausland finanziert wird, besteht auch für die Bank ein höheres Risiko.

So kann zum Beispiel nicht einfach eine Zwangsversteigerung eingeleitet werden, wenn der Käufer nicht mehr zahlen kann und auch die Beurteilung der Immobilie hinsichtlich ihres Zustandes und Werthaltigkeit ist nicht ohne Weiteres möglich. Gerne bedienen sich Banken deswegen der Möglichkeit, dass für die ausländische Immobilienfinanzierung als Sicherheit eine Hypothek auf schuldenfreies Eigentum in Deutschland aufgenommen wird.

Ein Eintrag im Grundbuch

Seit der Bankenmarkt in den Mitgliedsländern der EU liberalisiert ist, können Banken Darlehen aber auch auf der Immobilie im Ausland direkt absichern. Manche Immobilienkäufer möchten die Immobilie im Ausland nicht mit dem Eigentum in Deutschland vermischen, sondern die Objekte strikt trennen. In solchen Fällen müssen Hypotheken zur Absicherung von Darlehen im ausländischen Grundbuch eingetragen und notariell beurkundet werden.
In der Regel sind die Nebenkosten für Gebühren bei Gerichten und Notaren im Ausland deutlich teurer als in deutschen Landen.

Die Europäische Union gibt neue Möglichkeiten

Im Prinzip kann jeder, der es sich leisten kann, zwischen Finnland und Spanien seinen Lebenstraum verwirklichen. Der Kauf einer Ferienimmobilie ist kaum komplizierter als bei uns. Nur, dass die Käufer sich mit den Vorschriften und Gesetzen des Landes vertraut machen sollten. Hier können Fallstricke lauern, die dann ein böses Erwachen bringen.

Wählen Sie eine Vertrauensperson vor Ort, informieren Sie sich über die Bauvorschriften und gehen sie möglichst rational vor.