Schon beim Kauf des Grundstücks kein Risiko eingehen
Der Kauf des Grundstücks, die Immobilienfinanzierung und der Bau bilden eine Einheit. Das beginnt beim Kauf des Grundstücks. Das Grundstück entscheidet letztlich, was für ein Haus gebaut werden kann. Ein vermeintlich preiswertes Grundstück bringt nichts, wenn sich das geplante Haus darauf nicht bauen lässt.
Sie sollten sich also niemals zum voreiligen Grundstückskauf vom Verkäufer drängen lassen.
Der Bebauungsplan des Grundstücks gibt Ihnen die Informationen, die sie brauchen, um abzuwägen, ob das geplante Haus auch so gebaut werden kann. Sie sollten also immer den Bebauungsplan bzw. Flächennutzungsplan einsehen. Hier ist festgelegt, was für ein Haus gebaut werden darf, wie hoch es kann und wie groß die überbaute Fläche ausfallen darf.
Diese Pläne liegen in der Gemeindeverwaltung und können von Bauwilligen, die an dem Grundstück interessiert sind eingesehen werden.
Kaufen Sie kein Bauerwartungsland, wenn Sie demnächst bauen wollen
Bauerwartungsland ist noch kein Bauland. Das ist lediglich ein Grundstück, bei dem damit gerechnet werden kann, dass es irgendwann Bauland wird. Bis das passiert, wenn es überhaupt passiert, kann einige Zeit verstreichen. Kein Flächennutzungsplan gibt Auskunft über den Zeitpunkt, wann aus Bauerwartungsland Bauland wird. Bauerwartungsland hat nur den Vorteil, dass es erheblich günstiger ist, als ausgewiesenes Bauland. Wer Bauerwartungsland kauft, muss damit rechnen, dass es Jahre dauern kann, bis daraus Bauland wird. Deshalb ist solche Art Land für Bauwillige keine Option. Ein ausgewiesenes Baugrundstück ist dem vorzuziehen.
Die Frage des Kellers
Die meisten Häuser werden heute aus finanziellen Gründen ohne Keller gebaut. Denn der Bau eines Kellers ist mit relativ hohen Baukosten verbunden. Spielt Geld nicht die entscheidende Rolle beim Bauvorhaben, dann ist ein Keller immer dann zu empfehlen, folgende Nutzung infrage kommt:
- Büro- und Arbeitszimmer
- Hobbyraum
- Sportraum
- Gästezimmer
- Sauna- und Wellnessbereich
Diese verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, einzeln oder in Kombination machen einen Keller sinnvoll und rechtfertigen die damit verbundenen Kosten. Lassen sich allerdings das Büro und die Gästezimmer in den oberen Etagen unterbringen, kann auf den Keller verzichtet werden.
Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass sich Häuser ohne Keller nicht so gut wiederverkaufen lassen. Die Erd- und Fundamentarbeiten für ein Haus ohne Keller kosten auch um die 20.000 Euro.
Weitere Informationen zum Thema Bauen finden Sie hier:
http://www.bauen.com/hausbau/planung/425_grundstueckskauf/index.php
http://www.hausbautipps24.de/hausbau-keller/hausbau-keller/braucht-das-h...