Auslandsüberweisung vom Girokonto 


Überweisungen innerhalb der EU

Grenzüberschreitende Überweisungen innerhalb der EU können seit einiger Zeit sehr einfach und bequem durchgeführt werden. War bisher für diese Art der Überweisungen eine EU-Standardüberweisung notwendig, gibt es jetzt die SEPA-Überweisung, mit der ebenfalls Zahlungen bequem abgewickelt werden können. Bei der SEPA-Überweisung handelt es sich um ein vereinfachtes Verfahren, welches in Länder innerhalb der EU durchgeführt wird.

Hierzu gehören die 25 Mitgliedsstaaten sowie die Länder Norwegen, Liechtenstein und Island. Durch die Standardisierung der Überweisung können Zahlungen zu den gleichen Kosten wie Inlandszahlungen abgewickelt werden, auch die Dauer bis zur Gutschrift ist mit inländischen Überweisungen vergleichbar. Um eine SEPA Überweisung ausführen zu können, benötigen Kontoinhaber vom Empfänger des Geldes verschiedene Angaben. So wird zum Beispiel die IBAN-Nummer benötigt, die eine internationale Kontonummer darstellt.

Auch der SWIFT-Code, die internationale Bankleitzahl, ist notwendig. Zudem kann die Überweisung ausschließlich in Euro ausgeführt werden. Formulare zur SEPA Überweisung gibt es in jeder Bank oder Sparkasse. Vielfach ist es auch möglich, diese Überweisung von zu Hause aus über das Onlinebanking einzugeben. Für die Freischaltung wird hier einzig eine gültige TAN-Nummer benötigt, die Kontodaten des Empfängers können wie bei der Inlandsüberweisung auch über die Tastatur eingegeben werden.

 

Die Auslandsüberweisung in Länder außerhalb der EU

Für Überweisungen, die Empfänger in Ländern außerhalb der EU erhalten sollen, gibt es hingegen ein besonderes Formular für Auslandsüberweisungen. Auslandsüberweisung GirokontoHierbei handelt es sich nicht um standardisierte Zahlungsvorgänge, die nicht online abgewickelt werden können. Auch an den Gebühren ist dies bemerkbar. So berechnen die Banken je nach Höhe und Währung Gebühren von bis zu 20 Euro, auch die Empfängerbank kann nochmals Gebühren fordern.

Auf dem Überweisungsauftrag besteht daher die Möglichkeit, dass sich Zahlungspflichtiger und Empfänger die Kosten der Überweisung teilen. Die Auslandsüberweisung kann in jeder beliebigen Währung, also auch in Dollar, Yen oder Schweizer Franken ausgeführt werden. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Empfänger nur ein Währungskonto besitzt, denn so ist keine Umrechnung des Überweisungsbetrages mehr notwendig.

Für die Auslandsüberweisung werden ebenfalls die Daten des Empfängers benötigt, dessen Kontonummer sowie der SWIFT-Code der Bank. Nur dann, wenn die Daten vollständig sind, kann die Zahlung dem Empfänger auch zugeordnet werden. Auslandsüberweisungen werden in den meisten Fällen nicht binnen zwei bis drei Tagen dem Empfänger gutgeschrieben, der Zeitraum von der Abbuchung bis zur Gutschrift kann dabei sogar mehr als eine Woche betragen, abhängig davon, in welches Land überwiesen werden soll.

 

Weitere Informationen zur Auslandsüberweisung finden Sie hier:

kostenloses-konto.net
bundesbank.de
echo-online.de