Geld Magazin

Die passende Geldanlage finden

Sparer, die sich noch nicht mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten für ihre Ersparnisse beschäftigt haben, tun sich schwer, den Überblick zu bekommen und für sich die beste Form der Geldanlage zu finden.

Ein Grundsatz, der befolgt werden sollte – unerfahrene Anleger beziehungsweise Erstanleger sollten vorerst die Finger von riskanten Geldanlagemöglichkeiten lassen, auch wenn sogenannte Anlageberater etwas anderes raten.

Für Neulinge auf dem Gebiet der Geldanlage sind Anlagen in Tages- oder Festgeld, in Bundesschatzbriefe und eventuell noch in Fonds interessant.

Das Geld in Form von Tagesgeld anlegen

Tagesgeld ist das moderne Sparbuch und wird in der Regel etwas höher verzinst. Die Anlageform ist leicht verständlich, weil sie dem eines Girokontos ähnelt. Mit dem Unterschied, dass ein Tagesgeldkonto eben nicht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr geeignet ist, sondern ausschließlich ein Sparkonto.

Über die Geldanlagen auf dem Tagesgeldkonto kann der Sparer zu jeder Zeit verfügen, was ihn in puncto Liquidität flexibel macht. Die meisten Tagesgeldkonten verzinsen die Anlagen ab dem ersten Euro und werden gebührenfrei geführt. Die Zinsen, die für Tagesgeld gezahlt werden, sind an die Zinsen am Geldmarkt gekoppelt, was zur Folge hat, das bei einem niedrigen Zinsniveau, so wie es auch jetzt gerade zu verzeichnen ist, die Zinserträge eher niedrig sind. Dafür ist das Geld sicher angelegt. Über einen sogenannten Tagesgeldvergleich finden interessierte Sparer die besten Angebote.

Das Festgeldkonto

Auch Festgeldanlagen gehören zu den sicheren Geldanlageformen. Im Unterschied zum Tagesgeld wird das Gesparte aber für eine gewisse Zeit fest angelegt. Während der Vertragslaufzeit kommt der Sparer an das Geld nicht ran. Es ist, wie eben der Name auch andeutet fest angelegt. Dafür sind die Zinsen dann einen Tick höher als beim Tagesgeld und vor allem über den gesamten Anlagezeitraum fest garantiert.

Die Anlagezeiträume beginnen oft schon bei sechs Monaten und können sich bis auf 60 Monate und noch länger erstrecken. In Zeiten niedriger Zinsen wählt man besser kurze Laufzeiten für Festgeld und in Hochzinsphasen sind lange Laufzeiten attraktiv, weil man sich damit den Zins über den gesamten Zeitraum sichern kann.

Wer es sich leisten kann, auf sein Gespartes über einen gewissen Zeitraum komplett zu verzichten, macht beim Festgeld eigentlich nichts falsch und schafft sich eine gute Ausgangsbasis für den langfristigen Vermögensaufbau.

Wer genügend Ersparnisse hat, kann auch beide Anlageformen miteinander kombinieren. Zuerst wird das Tagesgeldkonto bespart und ab einem bestimmten Kontostand wird ein Teil des Geldes in Festgeld angelegt. Um attraktive Angebote zu finden, gibt es den Festgeldvergleich.

Weitere Informationen zum Thema Geldanlage finden Sie hier:

http://www.geld-magazin.info/geldanlage/festgeldrechner

http://www.geld-magazin.info/geldanlage/tagesgeld-vergleich

http://www.geld-magazin.info/geldanlage/festgeld