Mehr als 2 Prozent Zinsen 


Das Tagesgeld hat sich während Hochzinsphase zu einer beliebten Geldanlage bei Sparern entwickelt, die gerne mehr aus ihrem Geld machen, dabei flexibel bleiben wollen und gute Rendite haben möchten.

In der Hochzeit gab es immerhin einige Banken, die das Tagesgeld mit Zinsen von bis zu sechs Prozent anboten. Diese Zeiten sind vorbei. Nach und nach in relativ schnellen Schritten haben die Anbieter die Zinsen gesenkt. Wer heute attraktive Angebote sucht, muss sich mit mageren 2,3 Prozent begnügen, mehr ist wirklich nicht drin. Allerdings ist auch das nicht so schlecht, wie es optisch erscheint. Die Inflation ist nahe null Prozent, sodass die Rendite aus Tagegeld nicht von der Inflation aufgefressen wird.

 

Beste Tagesgeldanbieter im Februar 2010

 

DAB Bank

Das höchst verzinste Tagesgeld bekommt der Sparer derzeit bei der in Bayerns Landeshauptstadt ansässigen Münchner DAB Bank. Die Anleger bekommen, vorausgesetzt es sind Neukunden, 2,5 Prozent, die sogar bis 30.06.2010 garantiert sind. Zum Tagesgeldkonto bei der DAB gehört auch ein kostenloses Wertpapierdepot. Einziger Wermutstropfen – das Angebot richtet sich mehr oder weniger an Kleinsparer, denn der hohe Zinssatz gilt nur für Geldanlagen bis maximal 15.000 Euro. Nichtsdestotrotz ist das Angebot interessant, so kann der Sparer sich wenigstens für die ersten sechs Monate diesen hohen Zins sichern. In der zweiten Jahreshälfte wird ohnehin mit leicht steigenden Zinsen gerechnet.

Bank of Scotland

Bei der in Berlin ansässigen Bank of Scotland bekommen Neukunden seit Januar 2,1 Prozent Zinsen und als besonderes Schmankerl noch 20 Euro Startguthaben. Die Bank garantiert ihren Anlegern, dass der Zinssatz immer höher sein wird, als die Leitzinsen der EZB. Das Eröffnungsprozedere für ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland ist denkbar einfach, und online in wenigen Schritten möglich. Zusätzlich bietet die Bank of Scotland an, das eingerichtete Tagesgeldkonto mit einem Sparplan zu verbinden.

Aber, wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Die Einlagen bei der Bank of Scotland sind für deutsche Anleger nur nach englischem Recht gesichert. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte nicht mehr Euro anlegen, als dem Gegenwert von 50.000 GBP entspricht. Außerdem erfolgt die Verzinsung nur einmal jährlich, weshalb innerhalb der Jahresfrist nicht vom Zinseszinseffekt profitiert werden kann.

 

Netbank

Die Netbank verzinst das Guthaben auf dem Girokonto ihrer Kunden mit 2,25 Prozent. Dafür muss das Konto allerdings auch als Gehaltskonto geführt werden. Die Zinsen sind attraktiv, wer davon profitieren möchte, muss allerdings zum Wechsel des Girokontos bereit sein.

Weitere Informationen zum Thema Tagesgeld finden Sie hier:

www.dab.de

www.bankofscotland.de

www.netbank.de