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Mit Schiffsfonds Steuern sparen

Die Definition Schiffsfonds

Schiffsfonds werden in den letzten Jahren bei Anlegern immer beliebter. Der Grund hierfür ist ihre hohe Renditemöglichkeit sowie die relativ geringen Risiken, die mit dieser Anlage verbunden sind. Bei Schiffsfonds erfolgt das Investment der Anleger, wie der Name schon sagt, in ein Schiff. Dies kann ein Kreuzfahrtschiff, aber auch ein Tanker oder ein Containerschiff sein. Der Schiffsmarkt ist in den letzten Jahren derart gewachsen, so dass Anleger hiermit hohe Renditen von bis zu zehn Prozent erwirtschaften konnten. Das Schiff, welches mit den Geldern der Anleger erworben wird, wird anschließend verchartert. Mit Schiffsfonds Steuern sparenDer Charterer bezahlt dabei eine monatlich feste Charterrate, die dann den Ertrag der Anleger darstellt. Wichtig ist dabei, dass der Charterer solvent ist, denn nur so sind die Einnahmen langfristig gesichert. Viele Fondsgesellschaften vereinbarten mit ihren Charterunternehmen in der Regel langfristige Mietverträge von bis zu zehn Jahren, so dass die Risiken für Anleger sehr gering sind.

 

Die Vorteile der Schiffsfonds

Grundsätzlich bieten Schiffsfonds die Möglichkeit, Erträge auch dann zu erwirtschaften, wenn die Börsen- oder Zinslage am Kapitalmarkt negativ ist. Allerdings sind Schiffe trotz dessen von der Konjunktur abhängig, denn nur wenn Waren verkauft werden, ist auch deren Transport notwendig. Neben der relativ stabilen Rendite, die Schiffsfonds erwirtschaften, ist aber vor allem die steuerliche Behandlung der Gewinne für Anleger interessant. Diese Gewinne werden nach der Tonnage des Schiffes (Tonnagesteuer) versteuert, so dass vom Ertrag lediglich 0,1-0,4% Steuern anfallen. Die restlichen Erträge können steuerfrei vereinnahmt werden. Auch fällt bei Schiffsfonds keine Abgeltungssteuer an, denn sie werden als unternehmerische Beteiligung geführt.

 

Die Nachteile von Schiffsfonds

Neben den zahlreichen Vorteilen weisen Schiffsfonds allerdings auch Nachteile auf. So sind diese Fonds als geschlossene Fonds konzipiert, so dass die Fondsanteile nicht täglich wieder verkauft werden können. Erst dann, wenn das Schiff von der Fondsgesellschaft wieder veräußert wird, wird auch der Anlagebetrag zurückbezahlt. Von der Anlage bis zur Auszahlung können so 5-10 Jahre vergehen. Anleger, die während dieser Zeit Geld verfügen müssen, können ihre Anteile zwar auf dem Zweitmarkt verkaufen, dieser Verkauf ist oft jedoch nur mit hohen Verlusten möglich. Zudem besteht das Risiko, dass der Fonds insgesamt Verluste erwirtschaftet, etwa weil der Charterunternehmer Insolvenz anmelden muss. In diesem Fall kann der Totalverlust des eingezahlten Kapitals drohen.

 

Weitere Informationen zu Schiffsfonds finden Sie hier:

schiffbeteiligungen24.de
Wikipedia