Daytrading
Vielen Anlegern ist der Begriff Daytrading schon aus dem Handel mit Wertpapieren bekannt, insbesondere zum Ende der Neunziger Jahre, als am „Neuen Markt“ noch beträchtliche Gewinne durch Aktienkäufe und Verkäufe erzielt werden konnten, haben sich viele Kleinanleger zu regelrechten Daytradern entwickelt und dabei beträchtliche Gewinne erzielt. Mit dem Platzen der Spekulationsblase waren dann die besten Zeiten der Daytrader vorbei.
Das Wesen des Tageshandels, so kann Daytrading auch übersetzt werden, besteht darin, dass der Kauf und der Verkauf innerhalb eines Tages passieren. So versuchen Daytrader aus kleinsten Veränderungen bei den Devisenkursen, einen Gewinn zu erzielen. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass den großen Chancen zu gewinnen auch ein großes Risiko zu verlieren, gegenübersteht. Gerade das macht aber für die auch als „Zocker“ bezeichneten Daytrader, das Geschäft so reizvoll.
Online-Daytrading
Allein aufgrund dessen, dass sich der Forexhandel ausschließlich über das Internet abspielt, gewinnt das Daytrading immer mehr an Bedeutung. Die Zeit, die vergeht, bis sich der Anleger entschließt, eine gekaufte Währung wieder zu verkaufen ist natürlich immer davon abhängig, welche Strategie der Anleger individuell verfolgt. So werden zum Beispiel Arbitragegeschäfte (bei denen sich eine Kursdifferenz durch den Handel an verschiedenen Börsenplätzen ergibt), in der Regel innerhalb von Sekunden abgewickelt. Der Trader hat über die Plattform des Forex- Brokers die Möglichkeit sekundengenau seine Trades zu eröffnen und die Verkaufsorder nur wenige Sekunden oder Minuten später zu erteilen.
Durch die Möglichkeit der Führung von Marginkonten ist es dem Anleger möglich, Transaktionen auszuführen, die seine Einlagen auf dem Konto um Weites übersteigen, dass macht den Tageshandel auch so interessant und zu einem gewissen Nervenkitzel.
Aber gerade deswegen ist jedem Anleger nur zu raten, bevor er sich auf den Devisenhandel mit all seinen Möglichkeiten Gewinne zu machen einlässt, sollte er sich mit den Grundlagen und vor allem mit den Begrifflichkeiten und den möglichen, nicht zu unterschätzenden Risiken vertaut machen.
Da wo viel gewonnen werden kann, kann auch viel verloren werden!!!
Durch den Einsatz der Hebel verursachen schon sehr geringe Kursbewegungen große Auswirkungen. Ohne den Einsatz von Hebeln würden die Gewinne allerdings von den Kosten für die Transaktionen aufgefressen. Forex-Broker bieten aber unterschiedliche Hebel an, Einsteigern wird immer geraten mit kleineren Hebeln zu beginnen, während erfahrene Profis unter den privaten Anlegern auch schon mit Hebeln von 1 : 200 und darüber hinaus arbeiten. Dieses um ein Vielfaches erhöhte Risiko setzt natürlich voraus, dass ein perfektes Risikomanagement erfolgt, um die Verluste so gering wie möglich zu halten.
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