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Festgeld Vergleich
Festgeld ist die Alternative zum Tagesgeld, um für einen vorher festgelegten durchaus überschaubaren Zeitraum nicht benötigte liquide Mittel als kurzfristige Geldanlage anzulegen. In der Hauptsache wird die Form der Anlage von Festgeld auf einem Festgeldkonto von privaten Anlegern gewählt.
Festgeld Vergleich
Vor jeder Anlageentscheidung und Kontoeröffnung kann der Sparer sich im Internet über einen Festgeld Vergleich über die besten Angebote informieren. Die Anträge zur Eröffnung eines Festgeld- oder Termingeldkontos können direkt online gestellt werden. Die notwendigen Angaben werden SSL-verschlüsselt an die Bank übermittelt, die dann wiederum die Kontounterlagen dem Kunden mit der Post zusendet.
Welches Festgeld für Ihren gewünschten Anlagebetrag und Ihre Laufzeit momentan die höchsten Zinsen bringt, können Sie ganz einfach mit unserem Festgeld Vergleichsrechner am Ende dieses Textes herausfinden. Nach Eingabe dieser Daten gelangen Sie mit einem Klick zur Webseite des gewünschten Festgeld-Anbieters.
Oder Sie nutzen unsere Übersichten für die verschiedenen Laufzeiten:
- Festgeld Laufzeit 3, 6, 9 und 12 Monate
- Festgeld Laufzeit 1 Jahr
- Festgeld Laufzeit 2 Jahre
- Festgeld Laufzeit 3 Jahre
- Festgeld Laufzeit 4 Jahre
- Festgeld Laufzeit 5 Jahre
- Festgeld Laufzeit 6 Jahre
Garantierter Zinssatz beim Festgeld
Das Festgeld zählt zu den sehr sicheren Anlageformen, und da beim Festgeld im Gegensatz zum Tagesgeld die Bank den Zinssatz über den gesamten Anlagezeitraum garantiert, kann der Anleger auch von entsprechenden Erträgen profitieren. Besonders interessant werden Festgeldanlagen in sogenannten Hochzinsphasen, weil dann auch die Zinsangebote der Banken für das Festgeld besonders hoch sind und dementsprechende Rendite abwerfen. Wenn der Anleger über ausreichend Geld verfügt, sollte er gerade in solchen Zeiten die Geldanlageform des Festgeldes wählen. Der sogenannte Notgroschen ist allerdings immer noch auf dem Tagesgeldkonto besser aufgehoben, da dieses Geld zu jeder Zeit verfügbar ist.
Laufzeit Festgeld
Während der Laufzeit des Festgeldes hingegen ist für den Anleger das Geld tabu. Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass der Sparer vorzeitig über sein Geld verfügen muss, dann muss er in den meisten Fällen mit dem Verlust der gesamten Zinsen rechnen. Bei vielen Festgeldangeboten der Banken ist es so, dass die Höhe der Zinsen von der Wahl der Laufzeit abhängig ist. Je länger die Laufzeit gewählt wird, desto attraktiver wird das Zinsversprechen der Banken. In der Regel sind Mindestanlagen gefordert und die attraktive Verzinsung wird für Beträge bis zu einer bestimmten Höhe gewährt. Mit steigendem Betrag kann es sein, das die Verzinsung wieder niedriger wird. Dem lässt sich vorbeugen wenn der sicherheitsorientierte Anleger, der über größere Geldbeträge verfügt mehrere Festgeldkonten bei verschiedenen Banken führt.
kostenlose Kontoführung
Die Kontoführung ist fast immer kostenlos, sodass die Zinsen auch tatsächlich die Rendite sind. Ist bei einem Festgeldkonto die Laufzeit des Festgeldes beendet, bekommt der Anleger sein Geld, die Zinsen inkludiert auf das Girokonto ausgezahlt. Danach kann das Geld mit dem Betrag aus den Zinsen erneut angelegt werden, somit kann der Sparer auch vom Zinseszinseffekt profitieren. Die Wahl der Laufzeit für das Festgeld sollte zu den Anlagezielen des Sparers passen, wobei kürzere Laufzeiten, bei denen das Geld nebst Zinsen wieder neu angelegt wird, auf eine längere Zeit gesehen, aufgrund des Zinseszinseffektes bessere Renditen bringen wird.
Legitimation Kontoeröffnung Festgeldkonto
Zur Legitimation wird das Post Ident Verfahren genutzt, dass vielen Verbrauchern schon aus dem Online-Kreditgeschäft bekannt ist. Die Festgeldkonten sind allerdings keine Verrechnungskonten und können nur für die Spareinlagen genutzt werden, entsprechende Ein- und Auszahlungen sind über das angegebene Referenzkonto vorzunehmen. Die cleveren und dennoch sicherheitsorientierten Anleger nutzen die Vielfalt der Festgeldangebote aus und bleiben mit ihren Anlagen nicht unbedingt bei einer Bank, sondern nutzen jede Chance, die sich ihnen bietet, um eine noch bessere Verzinsung zu erreichen. Dagegen können die Banken nichts tun, obwohl sie eigentlich mit den attraktiven Angeboten für Festgeld oder Tagesgeld die Kunden anlocken wollen, um ihnen dann noch andere Produkte ihres Unternehmens anzubieten. Das Festgeld ist also insgesamt betrachtet eine optimale Form liquide Mittel gut verzinst und sicher anzulegen. Doch sollte dabei nie vergessen werden, dass die Ersparnisse auch für größere Anschaffungen genutzt werden müssen. Kein Sparer sollte einen Kredit aufnehmen, um eine Anschaffung oder eine Urlaubsreise zu finanzieren, wenn er Ersparnisse in Form von Tagesgeld oder Festgeld besitzt. Die Zinsen und Gebühren, die für die Kredite zu bezahlen sind, sind immer höher als die Zinserträge aus Festgeldkonten. Bevor ein Kredit aufgenommen wird, ist immer das Tages- oder Festgeld zu verwenden. Denn es ist zum Beispiel völlig unrentabel für 10.000 Euro über ein Jahr angelegt 4,5 Prozent Zinsen zu bekommen, während man für die gleichen 10.000 Euro als Kredit unter Umständen einen effektiven Jahreszins von 9,99 Prozent bezahlen muss. Jeder nicht aufgenommene Kredit bedeutet in diesen Fällen Rendite.

