Bundeswertpapiere 


Die Geldanlage in Bundeswertpapiere bringt zwar keine spektakulären Renditen, aber sie sind eine sichere Anlageform. Außerdem können sowohl der Kauf als auch die Lagerung bei der Finanzagentur GmbH ohne zusätzliche Kosten erfolgen. (Wikipedia Definition Bundeswertpapier)

 

Rendite Bundeswertpapiere

Auch die mit Bundeswertpapieren zu erzielenden Renditen sind im Vergleich zu anderen sicheren Anlageformen akzeptabel. Wer zum Beispiel Bundesschatzbriefe bis zum Ende der Laufzeit über sechs oder sieben Jahre hält, der kann damit eine durchschnittliche. Viele Anleger bevorzugen Bundesschatzbriefe, weil sie eine so sichere Anlage sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bund seine Kredite und die Zinsen nicht zurückzahlen kann, tendiert gegen null. Immerhin bürgt der Bund mit seinem Vermögen und dem Steueraufkommen der Bürger für seine Schulden. Die Anleger können Bundeswertpapiere bei der Deutschen Finanzagentur GmbH in Frankfurt am Main kaufen und verwalten lassen. Hier können Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze des Bundes und Bundesobligationen kostenlos gekauft werden und das passende Depot, ein sogenanntes Schuldbuchkonto gibt es ebenfalls gebührenfrei. Natürlich können Bundeswertpapiere gegen Gebühren auch bei allen Banken und Sparkassen gekauft werden. (Link zur Deutschen Finanzagentur: Kontoeröffnung)

 

Bundesschatzbriefe werden häufig gekauft

Die beliebtesten Bundeswertpapiere sind bei den deutschen Kleinanlegern die Bundesschatzbriefe. Dafür müssen mindestens 52 Euro angelegt werden und die Laufzeit beträgt sechs oder sieben Jahre, trotzdem ist der Anleger flexibel, bereits nach einem Jahr Laufzeit können die Schatzbriefe wieder zurückgegeben werden oder getauscht werden. Wer die Bundesschatzbriefe bis zum Ende der Laufzeit hält, profitiert dagegen von der sogenannten Zinstreppe, mit jedem Jahr steigen die Zinsen. (Wikipedia Definition Bundesschatzbrief

 

Bundesschatzbrief Typ A und Typ B

Die Bundesschatzbriefe werden in zwei Typen angeboten. Typ A hat eine auf sechs Jahre begrenzte Laufzeit, wobei die Zinsen jährlich ausgezahlt werden und Typ B läuft über sieben Jahre. Beim Typ B werden die Zinsen gesammelt und am Laufzeitende komplett ausgezahlt. Mit den Bundesschatzbriefen vom Typ B können die Zinserträge in die Zukunft verschoben werden, doch auch dann sind diese zu versteuern, wenn die bekannten Freibeträge ausgeschöpft werden. Bei Bundesschatzbriefen besteht für den Anleger auch die Möglichkeit diese zu tauschen, das kann sich lohnen, wenn aktuelle Schatzbriefe höhere Zinsen versprechen als die zu den alten Konditionen.

 

Finanzierungsschätze des Bundes

Auch die Finanzierungsschätze des Bundes bieten dem Kleinanleger die Möglichkeit, die Erträge aus den Zinsen nach hinten zu verschieben. Die Schätze laufen entweder ein oder zwei Jahre und sind während dieser Zeit nicht kündigungsfähig. Bei den Finanzierungsschätzen beträgt die Mindestanlagesumme, die der Anleger aufbringen muss jedoch 500 Euro. Die mit Finanzierungsschätzen zu erwartende Rendite liegt bei etwas über vier Prozent, also geringfügig höher als die der Bundesschatzbriefe. Die Finanzierungsschätze sind abgezinste Wertpapiere, dass bedeutet, die zu erwartenden Zinsen werden gleich beim Kauf abgezogen. Kauft ein Anleger einen Finanzierungsschatz im Wert von 500 Euro über zwei Jahre, dann bezahlt er nicht 500 Euro, sondern nur 461,40 Euro dafür. (Wikipedia Definition Finanzierungsschatz)

 

Bundesobligationen

Noch etwas besser in der Rendite sind allerdings Bundesobligationen. Sie laufen über fünf Jahre, sind aber nicht als Steuersparmodell geeignet. Die Zinsen werden während der Laufzeit einmal jährlich ausgezahlt. Die Bundesobligationen können bei der Finanzagentur GmbH kostenlos zum aktuellen Kurs an der Börse erworben werden. Deshalb unterliegen Bundesobligationen auch gewissen Kursschwankungen. Anleger, die die Bundesobligationen über die gesamte Laufzeit behalten sind vor Verlusten geschützt. (Wikipedia Definition Bundesobligation)

 

Kauf von Bundeswertpapieren

Nach wie vor kaufen viele Anleger ihre Bundeswertpapiere noch bei ihrer Hausbank und lassen sie auch dort im Wertpapierdepot verwalten. Dafür sind Gebühren zu zahlen, die sich in voller Höhe einsparen lassen, wenn die Papiere über die Finanzagentur GmbH gekauft werden. Die Finanzagentur GmbH arbeitet wie jede andere Direktbank. Der Anleger muss dafür nur ein Schuldbuchkonto eröffnen, welches ebenfalls kostenlos ist. Zur Kontoeröffnung können die entsprechenden Formulare aus dem Internet über die Finanzagentur GmbH heruntergeladen werden. Die Unterschrift auf dem Antrag muss sich der Kunde entweder bei seiner Hausbank oder über das Post Ident Verfahren bestätigen lassen. Die gesamte Kontoführung kann dann online erfolgen und Kaufaufträge und Verkäufe werden mithilfe eines Referenzkontos abgewickelt. Auf Gebührenfreiheit sollte jeder Kleinanleger großen Wert legen, schmälern die Depot- und Ordergebühren doch in jedem Fall immer die Rendite.

 

Fazit

Insgesamt betrachtet sind Bundeswertpapiere sind für Sparer, denen Sicherheit oberste Prämisse ist eine gute Alternative zu anderen Anlagen der Banken, wie zum Beispiel Tagesgeld oder Festgeld. Selten werden hier Zinsen geboten, mit denen eine höhere Rendite als mit den verschiedenen Formen der Bundeswertpapiere zu erzielen ist.