Wie rentabel sind Mischfonds?  


Das Ziel von Mischfonds ist in erster Linie die Risikostreuung. Es wird grundsätzlich in viele unterschiedliche Aktien bzw. Fonds investiert, sodass von einem minimalen Risiko profitiert werden kann. Aber wäre es nicht wesentlich rentabler selbst in unterschiedliche Anlageformen zu investieren, um dadurch denselben Effekt zu erzielen?

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man mit dem Thema Anlagen zumindest grundlegend vertraut ist. Ansonsten kann es nämlich schnell dazu kommen, dass nur eine sehr niedrige Rendite erzielt wird. Doch mit der richtigen Strategie, ein bisschen Zeit und natürlich dem notwendigen Kapital lässt sich in der Regel eine relativ hohe Rendite erzielen.

 

Selbst Fondsmanager sein?

Entscheidet man sich gegen Mischfonds, kann es schnell zu einem kleinen oder auch großen Kapitalverlust kommen. Schließlich ist man selbst kein erfahrener Fondsmanager, der die Investitionen genau berechnet, sondern investiert meist intuitiv und hält sich an die veröffentlichten Tipps der Profis. Grundsätzlich gilt: Wer sich nicht besonders gut mit dem Thema auskennt sollte lieber von solchen „Alleingängen“ absehen und sein Geld lieber verantwortungsvoll in die Hände eines professionellen Fondsmanagers legen.

 

Gebühren

Da Fondsmanager natürlich auch nicht umsonst arbeiten, wird von den jeweiligen Fondsgesellschaften eine Gebühr gefordert. Mit dieser Gebühr zahlt man nicht nur die Fondsmanager, sondern darüber hinaus auch sämtliche andere Kosten, die bei der Fondsführung entstehen. Wer also von einem minimalen Risiko profitieren will und dafür zumindest auf einen Teil seiner Rendite verzichten würde, sollte sich für Mischfonds entscheiden. Erfolg durch Risikostreuung klingt zwar auf den ersten Blick gut, die Realität sieht allerdings so aus, dass sich die Gewinne und Verluste oftmals nur ausgleichen. Eine wirklich annehmbare Rendite kann nicht besonders oft erzielt werden.

 

Weitere Informationen zum Thema Mischfonds finden Sie hier:

boerse.ard.de
nachrichten.boerse.de