Tricks der Fondsmanager 


Es wird noch einmal turbulent an den Börsen dieser Welt. Viele Investoren nutzen die letzten Tage an der Börse dazu ihr Depot nochmal mit neuen Produkten für das kommende Jahr 2010 aufzuwerten. Doch warum kommen gerade zum Jahresende alle auf die Idee das Portfolio zu ergänzen oder völlig neu zu strukturieren?

Der Grund liegt wohl in erster Linie darin, dass vor allem Fondsmanager bei Anlegern einen guten Eindruck machen wollen. Das funktioniert eben am besten, wenn man als Vermögensverwalter oder Fondsmanager zum Beispiel im kommenden Jahr sagen kann, dass der Fonds von 2009 ins Depot aufgenommen wurde. Hat der jeweilige Fonds dann wirklich Erfolg, erweckt eine solche Strategie bei vielen potenziellen Anlegern Vertrauen.

 

Window Dressing

Unter Investoren wird diese Maßnahme, die meist am Ende eines Jahres durchgeführt wird, auch als Window Dressing bezeichnet. In erster Linie hat dieses Window Dressing das Ziel ein Depot optisch besser aussehen zu lassen. Kauft beispielsweise ein Fondsmanager einen Fonds noch im Jahr 2009, kann er im darauffolgenden Jahr 2010 angeben, dass bereits ein Jahr vorher in einen zukünftigen Erfolgsfonds investiert wurde. Wie gesagt dient das Window Dressing allerdings fast ausschließlich zur äußeren Verbesserung eines Depots. Ob die Produkte im Fonds wirklich erfolgsversprechend sind, wird erst einige Zeit nach dem Kauf klar.

 

„Täter“

Diejenigen, die solches Window Dressing betreiben sind vor allem Vermögensverwalter und Fondsmanager. Aber auch bei Großanlegern wird diese Möglichkeit das Depot optisch aufzuwerten immer beliebter. Man kann diese Vorgehensweise natürlich völlig legal und ohne Angst auf Konsequenzen durchführen. Schließlich ist es jedem Anleger selbst überlassen wann er in welchen Fonds investiert.

 

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