Gerade in Zeiten ständig schwankender Kurse haben viele Zweifel an der Aussage, dass ein Fonds-Sparplan auch jetzt noch empfehlenswert und rentabel ist. Aber ist es wirklich so, dass man einem Fonds-Sparplan nicht mehr vertrauen sollte oder ist unterm Strich sogar damit zu rechnen, dass man ohne einen solchen Sparplan schlechter abschneidet? Das vorrangige Ziel des Anlegers sollte es vorerst sein, überhaupt Rendite zu erzielen.
Strategie
Bei einem Fonds-Sparplan wird regelmäßig ein vorher festgelegter Betrag gezahlt, der dann in Investmentfonds investiert wird. Ein Vorteil gegenüber dem üblichen Konzept liegt zum Beispiel darin, dass nicht eine größere Summe auf einmal, sondern dauerhaft kleinere Beträge eingezahlt werden. Einerseits wird das Risiko dadurch also minimiert. Andererseits ist es aber so, dass man bei einem Fonds-Sparplan in keiner Weise flexibel ist. Man kann den Vertrag nur sehr schwer kündigen und folglich nicht kurzfristig auf das jeweilige Marktgeschehen reagieren.
Eine erfolgsversprechende Strategie gibt es natürlich auch bei den Fonds-Sparplänen nicht. Doch es besteht immerhin eine relativ hohe Chance eine Rendite zu erzielen, die den jeweiligen Anleger zufriedenstellt. Vor allem jetzt sollte man auch mit einer etwas niedrigen Rendite zufrieden sein und sich glücklich schätzen, wenn kein Verlust hingenommen werden muss.
Zeitdruck
Obwohl man mit einem Fonds-Sparplan zumindest auf langer Sicht gesehen eine akzeptable Rendite erzielen kann, sehen trotzdem viele davon ab, einen solchen Vertrag abzuschließen. Das liegt in der Regel daran, dass ein Großteil der Anleger sich unter Zeitdruck setzt. Innerhalb kürzester Zeit soll eine möglichst hohe Rendite erzielt werden.
Langfristige Anlagen sind eher unbeliebt geworden. Anbieter können zum momentanen Zeitpunkt natürlich keine Renditen garantieren. Trotzdem sollte man den Gedanken in Erwägung ziehen in einen Fonds-Sparplan zu investieren. Die Laufzeit der Fonds-Sparpläne ist natürlich variabel.