Um in der Fondsbranche von einer hohen Rendite profitieren zu können, muss der Anleger ein dementsprechend großes Risiko eingehen. Aber ist es wirklich so, dass man bei einem geringen Risiko eine niedrige Rendite und bei einem großen Risiko entsprechend eine hohe Rendite erwarten darf? Die Meinungen gehen bei der Beantwortung dieser Frage weit auseinander.
Erfolgsgarantie?
Grundsätzlich muss natürlich festgestellt werden, dass es eine solche Erfolgsgarantie auf dem Fondsmarkt natürlich nicht gibt. Man kann also durchaus mit einem Fonds, der eigentlich nur mit einem geringen Risiko behaftet ist, unter Umständen auch einen größeren Verlust erreichen, der hingenommen werden muss. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit natürlich niedrig, dass so etwas passieren wird. In der Regel kann man deshalb schon sagen, dass ein Fonds, der mit hohem Risiko behaftet ist, die Möglichkeit auf eine dementsprechend hohe Rendite bietet. Doch genauso kann es hier natürlich passieren, dass das große Risiko für einen Totalverlust sorgt.
Empfehlungen
Wenn man mit der Fondsbranche bislang keine nennenswerten Erfahrungen gemacht hat, sollte man bei einem Produkt mit möglichst niedrigem Risiko einsteigen. Schließlich möchte man in erster Linie meist sein Geld sicher untergebracht haben. Eine überdurchschnittlich hohe Rendite ist Anfängern in der Regel nicht überaus wichtig.
Anders bei erfahrenen Fondsanlegern: Diese sind oftmals zu gierig und spekulieren zum Teil auf eine völlig unrealistische Rendite. Und je größer der Wunsch nach einer besonders großen Rendite ist, desto höher ist natürlich auch die Gefahr einen Verlust hinnehmen zu müssen. Deshalb die Empfehlung: Nur wer sich ausreichend mit den Verhältnissen in der Branche auskennt, sollte sein Geld spekulativ und mit hohem Risiko anlegen.