Neue Fonds gegen Käuferstreiks 


Momentan lässt sich auf dem Fondsmarkt ein echter Käuferstreik beobachten, der vielen Fonds schwer zu schaffen macht. Es wird vermutet, dass innerhalb der kommenden 24 Monate etwa 900 der momentan noch 6000 Fonds vom Markt verschwinden werden. In Anbetracht dieser Prognosen erscheint der Vorschlag einiger Fondsverwalter unlogisch. Sie basteln zurzeit an einer Art Masterplan für die Vermögensverwaltung.

 

Billige Indexfonds als Lösung?

Momentan sind fast ausnahmslos billige Indexfonds gefragt. Die meisten aktiven Fondsverwalter kritisieren diese Art von Fonds jedoch wegen der geringen Margen. Neue FondsGrundsätzlich sehen sie in den billigen Indexfonds keine wirkliche Alternative. Deshalb scheiden die billigen Indexfonds als mögliche Lösung in der Krise aus.

 

Problematische Umstellung auf ETFs

Die Umstellung auf ETFs kann durchaus problematisch sein. Das wird vor allem am Beispiel Union Investment deutlich. Union Investment ist die drittgrößte Publikumsfonds-Gesellschaft in Deutschland. Mitten in der Absatzkrise wurde unerwartet umgesattelt. Diese Umstellung auf ETFs verlief allerdings keinesfalls so, wie man es sich vorher ausgemalt hatte. Was fehlte, war einfach das strategische Engagement. Das „Abenteuer“ ETFs endete für Union Investment somit relativ schnell. Dieses Beispiel zeigt, wie problematisch und ungünstig eine solche Umstellung sein kann.

 

Start neuer Union-Fonds spätestens im Frühjahr

Man darf gespannt sein, was uns Union Investment im Frühjahr des nächsten Jahres präsentieren wird. Spätestens dann werden private und institutionelle Anleger die Anlagestrategie des jeweiligen Union-Fonds abhängig von Risikoeignung und Renditeziel individuell wählen können. Bisher konnte Union Investment noch nicht mitteilen, was der Fonds letztendlich kosten wird. Auch ist noch nicht ersichtlich, ob Erfolgspotenzial vorhanden ist oder nicht. Man darf den Verlauf der neuen Union-Fonds mit Spannung verfolgen.

 

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