Deutsche Fonds sterben aus 


Zurzeit lässt sich ein intensives Aussterben der deutschen Fonds in der Finanzbranche beobachten. Große und bekannte Anbieter, wie zum Beispiel Allianz oder DWS misten ihre Fonds aus, weil sich viele Anleger mehr und mehr zurückziehen und ihr Geld zurückfordern. Es wird geschätzt, dass etwa ein Fünftel der Produkte diese Krise nicht überstehen wird. Das kann für die verbleibenden Anleger unter Umständen ein ernstes Problem darstellen.

 

Nur der Stärkere kann überleben

Fonds, die der jetzigen Krise standhalten möchten und diese erfolgreich überstehen wollen, müssen vor allem „stark“ sein, also auf Ausnahmesituationen gut vorbereitet sein. Es wird vermutet, dass rund 20% der Fonds in absehbarer Zukunft wegfallen werden. Dabei wird es sich um die Fonds handeln, die über keine oder zu wenigen Reserven verfügen und auch sonst nicht gut im Markt integriert sind. Investmentgesellschaften legen zurzeit verschiedene Fonds zusammen, um gemeinsam der Krise trotzen zu können. Bei manchen Fonds kommt jedoch jede Hilfe zu spät, sodass sie aufgelöst werden müssen. Die großen Unternehmen am Markt planen fast alle, das Angebot stark zu verringern, um ein Überleben zu garantieren. Der Leittragende wird wie immer der Anleger sein, der sich unter Umständen auf sinkende Renditen einstellen muss.

 

Zusammenlegen der Fonds als Rettung?

Die eben beschriebene Fusionierung ehemals verschiedener Fonds soll vor einer Auflösung retten. Doch an dieser These gibt es teils berechtigten Zweifel. Es wird nämlich befürchtet, dass durch die Zusammenlegung der Fonds auch die Probleme wachsen könnten, anstatt dass sie beseitigt werden. Man sollte es nicht immer als absolut notwendig halten, ausnahmslos alle Fonds durch die Krise zu bringen. Es ist schließlich ein ganz normales Erscheinungsbild eines jeden funktionierenden Marktes, das es Gewinner und Verlierer gibt. Im weiteren Verlauf der Krise wird sich zeigen, welche Fonds wirklich solide aufgebaut wurden und somit auch überleben werden.

 

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