Deshalb liegt Ökofonds nichts an dem Wohl der Umwelt 


Wer in Ökofonds investiert, tut der Umwelt etwas Gutes. Da verzichtet man doch gerne auf einen Teil der Rendite. Doch was wäre, wenn sich herausstellen würde, dass sogar den Ökofonds nicht überaus viel an dem Wohl der Umwelt liegt? Zurzeit geht ein Großteil der Anleger einfach davon aus, dass die Anlagesumme eines Ökofonds umweltschonend investiert wird. Doch die Realität sieht leider ganz anders aus. Für immer mehr Ökofonds hat nämlich nicht wie es eigentlich sein sollte der Umweltschutz höchste Priorität, sondern wie bei den "normalen" Fonds die Rendite. Im Klartext heißt das: Unter Umständen würden von Ökofonds auch Geschäfte gemacht werden, die eventuell negative Folgen für die Umwelt haben könnten. Hauptsache die Rendite stimmt.

 

Reaktionen

Diejenigen, die in solche Fonds investiert haben, sind jetzt zurecht enttäuscht und sauer. Sie haben gedacht, dass ihr Geld in umweltfreundliche Projekte fließt, sind also davon ausgegangen, dass man der Umwelt etwas Gutes tun würde. Doch nicht zu selten war das Gegenteil der Fall. Die Fondsgesellschaften weisen aber natürlich alle Schuld von sich und behaupten stets im Sinne der Umwelt gehandelt zu haben.

 

Renditedifferenzen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es bei den Ökofonds zum Teil wesentlich geringere Zinsen gibt als bei den "normalen" Fonds. Das liegt vor allem daran, dass Ökofonds nicht die Rendite, sondern die Umweltfreundlichkeit im Fokus sehen. Doch wie immer häufiger deutlich wird, ist der Umweltschutz für viele Ökofonds nur ein untergeordnetes Thema. Deshalb macht es aktuell eigentlich keinen Sinn in Ökofonds zu investieren, auf Rendite zu verzichten und meist trotzdem nichts für die Umwelt zu tun.

 

Weitere Informationen zum Thema Ökofonds finden Sie hier:

stern.de
spiegel.de