Auch wenn das Thema Krise insgesamt eher unbeliebt ist, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob Fonds als Anlage in diesen Zeiten noch rentabel sind. In diesem Artikel geht es um die Frage, ob sich eine Investition in Immobilienfonds in der Krise noch lohnt, und wie hoch das Risiko wirklich ist, sein angelegtes Kapital zu verlieren.
Momentan werben einige Anbieter damit, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, um in die Welt der Immobilienfonds einzusteigen. Unseren Erkenntnissen nach gibt es derzeit nur sehr wenige richtige Immobilienfonds, welche auch zu aktuellen Konditionen eingekauft wurden. Bei dem überwiegenden Teil dieser Fonds handelt es sich sozusagen um „Überreste“ aus dem vergangenen Jahr.
Klare Argumente und gute Renditeprognosen ziehen neue Anleger an
Es erscheint auf den ersten Blick zwar unlogisch, die Immobilienfonds als Kapitalanlage sind jedoch gar nicht so unrentabel, wie man es sich zurzeit vielleicht vorstellen mag. Führt man sich nämlich einmal vor Augen, welche alternativen Investitionsmöglichkeiten es gibt, wird man schnell feststellen, dass die Auswahl an gutverzinsten Anlagemöglichkeiten sehr beschränkt ist.
Von Aktien nehmen die meisten Investoren seit Beginn der Krise Abstand, weil aufgrund vieler fallender Kurse kein Vertrauen mehr vorhanden ist. Auch das normale Sparbuch ist infolge mehrerer Zinssenkungen der EZB äußerst unattraktiv geworden. All diese Argumente sprechen im Grunde für einen Einstieg in Immobilienfonds.
Die jetzige Gunst nutzen und mithilfe von Immobilienfonds ins Ausland investieren
So perplex es klingen mag, das Investieren ins Ausland kann zur jetzigen Zeit eine Chance auf einen unglaublichen Zinsertrag sein. Die Erklärung ist eigentlich nachvollziehbar: Die Preise für Immobilien sind zurzeit vor allem in Amerika am Boden. Es bietet sich somit die ideale Möglichkeit, als Investor mit Immobilienfonds zu starten und in einigen Jahren von den dann hoffentlich wieder gestiegenen Preisen zu profitieren. Einige Experten sprechen bereits von Zinserträgen von „9 Prozent Plus“.