Geldmarktfonds sind eine Anlageform mit geringem Risiko. Sie sind erst seit 1994 in Deutschland als eine Art Investmentfonds zugelassen. Bei Geldmarktfonds wird das Kapital der Anleger auf dem Geldmarkt angelegt. Bei den Geldmarktfonds ist die Laufzeit der Anlage in der Regel unterjährig, längstens ein Jahr.
Die Verzinsung des Fonds wird während der Laufzeit regelmäßig den Bedingungen am Markt angepasst. In Geldmarktfonds kann bereits mit Beträgen zwischen 500 und 1.000 Euro investiert werden.
Wie Geldmarktfonds investieren
Geldmarktfonds investieren in verfügbares Bankguthaben, in Anleihen mit variablen Zinsen oder in Währungsanleihen. Eventuelle Kursveränderungen bei den kurzfristigen Anleihen haben Auswirkung auf den Rücknahmekurs von Anteilen der Geldmarktfonds. Dennoch eignen sie sich, genau wie Tagesgeldkonten als flexible, täglich verfügbare Anlageform zum kurzfristigen Parken von Geld. Bedingt durch das etwas größere Risiko sind die Erträge mit Geldmarktfonds größer als bei Tagesgeld.
Dennoch unterscheiden sie sich in einem wesentlichen Punkt.
Für Anlagen in Geldmarktfonds gibt es keine Einlagensicherung
Geldmarktfonds unterliegen nicht der Einlagensicherung oder irgendeiner staatlichen Garantie. Sie gehören zum Sondervermögen einer Bank und sind im Fall der Insolvenz einer Fondsgesellschaft vor den Zugriffen von Gläubigern geschützt aber eine Garantie auf die Rückzahlung hat der Anleger nicht. Das muss jeder wissen, der sich für die Anlage in Geldmarktfonds entscheidet.
Vor- und Nachteile der Geldmarktfonds
Das Risiko des Anlegers ist bei Geldmarktfonds relativ gering. Durch die kurzen Laufzeiten wird die Gefahr starker Kursschwankungen deutlich eingeschränkt. Deswegen werden sie immer als Alternative zum Sparbuch oder Tagesgeld betrachtet oder als Einstieg in Aktien und Fonds. Mit Euro-Geldmarktfonds lassen sich aktuell im Januar 2010 drei Prozent Rendite erwirtschaften, mit den internationalen sogar bis zu fünf Prozent.
Die Wertentwicklung bei Geldmarktfonds ist an das jeweilige Zinsniveau am Geldmarkt gekoppelt, sodass die von Aktien bekannten Kursschwankungen entfallen. Die Anteile kann der Anleger täglich an der Börse kaufen und verkaufen.
Ein Nachteil für den sicherheitsorientierten Anleger sind eindeutig die fehlende Einlagensicherung und die Gebühren für die Fondsverwaltung, die sich schmälernd auf die Rendite auswirken. Für den Handel mit Geldmarktfonds braucht der Anleger zusätzlich ein Wertpapierdepot.
Weitere Informationen über Geldmarktfonds finden Sie hier:
http://www.geldanlage-az.de/geldmarktfonds.html
http://www.geldmarktfond.net/
http://www.geld-magazin.info/investmentfonds/geldmarktfonds