Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich über den ganzen Globus erstreckt und immer Staaten erhoffen sich Wettbewerbsvorteile, wenn ihre Währung billiger wird. Wird dabei die Vergangenheit betrachtet, so zeigt die Erfahrung, dass wer die billigste Währung hat, auch am schnellsten aus der Krise herauskommt.
Die Zentralbanken als oberste Währungshüter werden in der Krise immer erfinderischer, das Geld ist billig wie nie zuvor, das soll die Konjunktur beleben und die Wettbewerbsvorteile auf dem Welthandelsmarkt sind für die Staaten am Besten, deren Geld am Billigsten ist. Einerseits kann dadurch die inländische Wirtschaft bessere Preise auf dem Weltmarkt machen und die Firmen sind vor der Konkurrenz geschützt, die ihre Produkte teurer anbieten. Mit einer Abwertung der Währung kann auch die Gefahr der Deflation gedämmt werden und Änderungen bei den Wechselkursen üben auch Einfluss auf die Inflationsrate eines Landes aus.
So kämpfen die Staaten ums nackte Überleben, wenn Sie die eigene Währung verkaufen und Währungen anderer Länder kaufen. Alle Währungen der Staaten, die so verfahren haben sich gegenüber dem Euro deutlich verbilligt. Die EZB hat sich bisher an diesen unkonventionellen Maßnahmen nicht beteiligt, wie lange das so bleibt, ist abzuwarten, hat sich doch der Euro gerade in der letzten Zeit noch verteuert.
Was der Anleger jetzt tun kann
Diese Frage können nicht einmal die Experten genau beantworten. Sparen allein macht nicht viel Sinn wegen des niedrigen Zinsniveaus, ein Engagement an der Börse birgt Risiken, die nicht abzuschätzen sind und der Handel mit Devisen setzt gewisse Erfahrungen voraus, die der Durchschnittsparer nicht hat. Verfolgt man aufmerksam die Presse und die Nachrichten, dann ist es am Sinnvollsten, jetzt auf Immobilien zu setzen.
Kaufentscheidungen sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Bauzinsen sind im Keller und sich die jetzt über Jahre zu sichern, ist bestimmt kein Fehler. Nicht ohne Grund werden Immobilien auch als Beton Gold oder Rente in Stein bezeichnet.
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