Die Aufgaben der Währung
Die Währung hat viele Aufgaben und Funktionen zu erfüllen. Mit der Währung wird das Geldwesen eines Landes oder einer Staatengemeinschaft mit gemeinsamer Währung geregelt und reguliert. Sie ermöglicht das Bezahlen mit Münzen und Banknoten und ist im Zahlungsverkehr unabdinglich.
Heute kommen Münzen und Banknoten in fast allen Ländern der Welt als Währung zum Einsatz. Vor einigen Hundert Jahren wurden teilweise auch Muscheln oder auch Gold beim Tausch der Waren eingesetzt.
Eine Währung, wie der Euro zum Beispiel, ist immer nur für ein begrenztes Gebiet als Zahlungsmittel gültig. Dieses Gebiet wird als Währungsraum bezeichnet. Neben den USA gehört die Europäische Union zum weltweit größten Währungsraum, seit sie den Euro als einheitliche Währung eingeführt hat.
Auf der ganzen Welt gibt es etwa 160 unterschiedliche Währungen. Sie stellen immer ein Verhältnis zwischen dem Wert einer Ware und dem Geld als Zahlmittel dar. Den größten Stellenwert hat nach wie vor der US-Dollar, aber auch der Schweizer Franken und der Euro haben im Wirtschafts- und Finanzbereich eine große Bedeutung. Immerhin wird die Währung nicht nur in Form einer Banknote oder einer Münze zum Bezahlen eingesetzt, sondern spielt auch beim Devisenhandel zwischen zwei Staaten eine große Rolle. Beim Devisenhandel geht es einzig und allein darum, mit der Währung von zwei Staaten zu handeln. Gewinne werden dabei durch die unterschiedlichen Werte der Währung erzielt, der sich jederzeit ändern kann.
Die Zentralbanken als Währungshüter
Für den europäischen Raum ist die Europäische Zentralbank der sogenannte Währungshüter. Sie stellt sicher, wie hoch die umlaufende Geldmenge ist, und bestimmt den Preis, zu dem Banken sich Geld bei den Zentralbanken leihen können. Fast alle typischen Landeswährungen sind heute freie Währungen, die ohne Auflagen zu handeln sind. Ihr Wert wird von der wirtschaftlichen Situation im Land oder der Staatengemeinschaft bestimmt.
Die Währung ist dafür verantwortlich, welches Wertesystem sich bei den Menschen eines Landes entwickelt. Nach dem Motto „Geld regiert die Welt“ sind die meisten Menschen bestrebt, sich Werte zu schaffen, die in Geld ausgedrückt Reichtum und Wohlstand bedeuten.
Wenn Menschen danach streben viel Geld zu besitzen, sollten sie aber niemals vergessen, das Geld allein nicht glücklich macht. Es gibt Reichtümer, die nicht mit Geld aufzuwerten sind. Die Währung ist ein notwendiges Übel und die Redewendung „Geld beruhigt“ ist durchaus richtig. Aber sie lässt oft vergessen, dass auch andere Werte im Leben zählen. Es dreht sich nicht alles nur ums Geld.
Weitere Informationen zum Thema Währung finden Sie hier:
http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/finanzen-steuern-versicherung/w...
http://www.welt.de/vermischtes/article4130642/Eine-neue-Waehrung-in-Zeit...