Versteckte Kosten bei der Geldanlage 


Wie sie versteckte Kosten entdecken und Angebote vergleichen können

Wer seine Geldanlage richtig auswählt, kann in Abhängigkeit vom Anlagevolumen mehrere Tausend Euro sparen, wenn er anstelle der teuren die günstige Geldanlage wählt.
Ziel jeder Geldanlage ist die Geldvermehrung. Dabei vergessen Anleger häufig, auf die Kosten der Produkte zu sehen. Sie lassen sich von möglichen Zinserträgen und Kursgewinnen blenden und vergessen, dass davon immer die Kosten abgezogen werden müssen. Wer wissen will, was eine Geldanlage tatsächlich bringt, muss nicht nur die Rendite, sondern auch die Kosten kennen, weil die schmälernd auf die Rendite wirken. Das heißt, der Anleger muss die Netto-Rendite kennen, um überhaupt zu wissen, was letzten Endes wirklich übrig bleibt.

Wer sein Geld kostenbewusst anlegt, kann mit mehreren Tausend Euro weniger das gleiche Ergebnis erzielen, wie ein Anleger der in eine teure Geldanlage investiert. Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften leben davon, dass sie ihre Produkte verkaufen. Das ist auch okay, aber dennoch sollte die Kosten in einem gesunden Verhältnis zur Rendite für den Anleger stehen. Das ist aber bei Weitem nicht immer der Fall.

In der Regel sind teure Geldanlagen nicht um so vieles besser, als das die höheren Kosten gerechtfertigt wären. Deshalb ist die kostengünstigere Geldanlage für den Anleger meistens die bessere Wahl.

 

Worauf der Anleger besonders achten sollte

Einmalige Ausgabeaufschläge für Fondsanteile sind in Ordnung und mindern die Rendite nicht so stark, wie laufende Verwaltungskosten. Die Einmalkosten einer Geldanlage verringern zwar den Zinseszinseffekt aber gerade bei lange laufenden Geldanlagen verlieren sie irgendwann ihre Wirkung. Bestes Beispiel sind Lebensversicherungen. Manch ein Versicherter, der seine Police nach fünf oder sechs Jahren kündigt und sich den Rückkaufwert auszahlen lässt, ist erschrocken, wie wenig von seinem eingezahlten Geld übrig ist. Alle Provisionen und andere Kosten werden am Anfang der Laufzeit berechnet, sodass im ersten Jahr meistens von den Einzahlungen nichts übrig bleibt. Nach 25 Jahren sieht das Ganze schon anders aus.

Ähnlich ist es auch bei anderen Geldanlagen. Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie sich ganz genau über die einmaligen und die laufenden Kosten informieren und diese mit anderen Produkten vergleichen. Gute Geldanlagen müssen nicht teuer sein. Gerade Fondsvermittler bieten beispielsweise viele Fonds vollkommen ohne Ausgabeaufschlag an.

 

Weitere Informationen zum Thema Kostenfalle bei Geldanlagen finden Sie hier:

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7606326,00.html
http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/vorsicht-vor-kostenfallen-bei-o...