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Langfristig sind Aktienanlagen die bessere Wahl

In Zeiten wie diesen ist es schwer, die These, dass Anlagen in Aktien bessere Renditen bringen als Tages- oder Festgeldanlagen überzeugend zu vertreten. Immerhin sind die Aktienkurse innerhalb eines Jahres um gut die Hälfte gesunken, sodass auch Anleger, die ihr Geld bereits vor zehn Jahren in Aktien und Aktienfonds investiert haben, heute damit im Minus liegen.

 

Langfristig sind Aktienanlagen die bessere Wahl

Der Stand der Dinge heute ist die momentane Situation, wenn die derzeitigen Kurse nur um 25 Prozent steigen, ist die Lage wieder anders. An der Börse geht es nun mal auf und ab. Das ist mit dem höheren Risiko verbunden, je höher das ist, desto höher ist auch die zu erwartende Rendite. Eine hohe Rendite brauchen die Sparer und Anleger aber von Beginn an, um die Folgen der Inflation auszugleichen. Nur dann, wenn die Geldanlagen sich so entwickeln, dass sie sich auch nach Abzug der Inflationsrate vermehrt haben, kann überhaupt zusätzliches Vermögen gebildet werden.

 

Die anzuwendende Faustformel für Aktienanlagen

Demzufolge sollte auf Aktienanlagen nicht verzichtet werden. Es stellt sich nur die simple Frage wie viel. Dafür gibt es eine interessante Faustregel, die besagt, hundert minus Lebensalter. Eine einfache Rechnung, die besagt, dass beispielsweise ein 35-jähriger Anleger noch mit 65 Prozent Aktienanteil auf der richtigen Seite liegt, während ein 55-Jähriger hingegen nur noch höchstens 45 Prozent seiner Ersparnisse in Aktien halten sollte.

Setzt ein Anleger bereits in jungen Jahren auf Aktien, hat er ausreichend Zeit, mögliche Verluste auszusitzen. Der 35-Jährige kann seine Verluste aus dem vergangenen Jahr in den kommenden 30 Jahren wieder ausgleichen. Das ist aber nur eine Faustformel. Viel wichtiger sind die Überlegungen zu den Themen Liquidität, Sicherheit und Rendite, dem so genannten magischen Dreieck. Je höher die zu erwartende Rendite, desto geringer die Sicherheit und die Liquidität. Auf den Punkt gebracht heißt das, Aktien sind riskanter als Anleihen, bringen aber höhere Renditen. Je sicherer eine Geldanlage ist, desto geringer ist eben die zu erwartende Rendite.

 

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